Samstag, 22. Oktober 2016

SZene-Hörtest: Opeth - Sorceress

Opeth haben mich schon mit ihrem letzten Album "Pale Communion" gekriegt. Jetzt muss ich zugeben, dass ich mit der Hinwendung vom Death Metal zum Prog kein Problem hab, aber das ist vermutlich auch einfacher, wenn man kein Fan der ersten Stunde ist. Bei In Flames zum Beispiel steh ich den jüngeren Outputs auch eher skeptisch gegenüber, wohingegen ich die ersten Scheiben die besten finde - nach wie vor.

Meine CD-Kritik zur neuen Platte von Opeth ist am vergangenen Samstag in der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr sie lesen.

Samstag, 15. Oktober 2016

"Keine Band würde sagen, dass Ihr neues Album schlechter als das vorige ist": Apologies I Have None im Interview

Apologies I Have None haben 2012 mit ihrem Debütalbum "London" 2012 nicht nur bei mir offene Türen eingerannt. Mit Hymnen wie "Long Gone" haben sie vor vier Jahren erstklassige Songs abgeliefert. Mit "Pharmacie" musste ich hingegen erstmal warm werden. Ein düsteres Album, aber es geht schließlich auch um Depression. Im Interview hat mir Josh McKenzie kürzlich erzählt, wie es dazu kam, dass das Debüt nach Sonnenschein klang, der Zweitling aber nach dunklen Wolken klingt. Erschienen ist das Interview am Mittwoch, 5. Oktober, auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung. Per Klick aufs Bild könnt Ihr es lesen. Die CD-Kritik gibt's noch obendrauf.

Samstag, 8. Oktober 2016

Bildergalerie: Bouncing Souls im Club Vaudeville

Die Bouncing Souls waren da. Ich auch. Im Club Vaudeville (am Donnerstag), wo sie so perfekt hinpassen. "Tip Me Or I'll Vote For Trump" steht mit Edding auf einer improvisierten Pappschachtelkasse am Merchstand. Ist ja gut, hier ist ein Fünfer. Lindau, das ist für so viele Fans wie nach Hause kommen. Donnerstagabend mag nicht der perfekte Konzertabendzeitpunkt sein, das sieht man, wenn man vor der Bühne reichlich Platz zum Tanzen hat. Aber die Fans verwandeln den Raum trotzdem in einen Pogo-Pit, und wenn jemand stagediven will, muss sich eben der Rest besser organisieren, damit es keine harte Landung gibt.

The Menzingers haben unschlagbare Songs dabei, "Burn After Reading" etwa, oder "Good Things", oder "Casey" oder oder oder. Neues wie "Thick As Thives" gibt es auch zu hören. Beim Gesang ist nicht immer jede Note 100 Prozent richtig, aber was soll's, Punkrock eben. Eine fantastische Band, die allein schon für den Songtitel "I Don't Wanna Be An Asshole Anymore" einen Coolness-Oscar verdient hätte.

Die Bouncing Souls sind dann energieleaden und extrem unterhaltsa. Seit 1987 gibt es die Bouncing Souls jetzt schon - fast 30 Jahre, wieder ein Fall für die Rubrik "Kinder, wie die Zeit vergeht". Der harte Kern ist von Anfang an gleich geblieben: Sänger Greg Attonito mit seinem unnachahmlich tänzelnden Stil, der hart rockende Gitarrist Pete Steinkopf, der glatzköpfig muskulöse Bassist Bryan Kienlen. Seit 2013 dabei ist Drummer George Rebelo, den man von Hot Water Music kennt - die Mannschaft ist aufeinander eingespielt. Die Setlist ist gut ausbalanciert, "Anchors Aweigh" wird mehrfach gewürdigt, aber auch das neue Album "Simplicity" kommt zum Zug, etwa mit dem grandiosen "Writing On The Wall". Den Titelsong von "Ghosts On The Boardwalk" gibt es in einer Akustikversion, und dazu geht eine orangene Sonne auf - also gefühlt (siehe Fotos). Am Ende kommen alle auf die Bühne, The Menzingers, Roger Harvey (den ich verpasst hab) und singen gemeinsam die "Manthem". Ein perfekter Abend endet. Gern wieder.

Hier findet Ihr meine Bildergalerie:


Bouncing Souls in Lindau

Samstag, 1. Oktober 2016

SZene-Hörtest: Billy Bragg & Joe Henry - Shine a Light

Das Konzept ist so genial. Zwei Künstler reisen mit dem Zug durch die USA und nehmen in den Bahnhöfen jeweils Stücke auf, die sich eben genau mit der American Railroad beschäftigen. Was Billy Bragg und Joe Henry auf ihrem Kollaborationsalbum abliefern, ist genial. Meine Plattenkritik dazu ist am Dienstag auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick auf den Text könnt Ihr ihn lesen.

Beim Rolling Stone gibt es ein Video, das die ganze Aktion greifbar werden lässt: