Montag, 27. Juni 2016

Southside 2016: Mein Nachbericht

Zum zehnten Mal war ich dieses Jahr auf dem Southside-Festival. Die ersten Jahre als Fan, ab 2011 für die Schwäbische Zeitung. Sowas hab ich aber auch noch nie erlebt. Dass man im Auto sein eigenes Wort nicht versteht, weil die Hagelkörner auf die Scheibe prasseln und man sich wie in einer Waschanlage vorkommt. Und wie am Morgen danach einfach überall diese depressive Stimmung hängt und alle traurige Gesichter machen. Meine Güte.

Und innerlich stell ich mir sogar schon die Frage, ob Festivals vielleicht ein Auslaufmodell sind, obwohl sie natürlich völlig riesig sind und viele ja oft lange im Voraus ausverkauft sind. Nurwenn - dank Klimawandel - solche Wetterextreme zunehmen und eher die Regel als die Ausnahme werden, wer bindet sich dann als Veranstalter noch die Verantwortung für Zehntausende Menschen ans Bein? Wer geht finanzielle Risiken ein, ist bereit, immer höhere Gagen für Künstler zu zahlen, wenn die Gefahr eines Abbruchs permanent da ist? Beunruhigend finde ich das.

Tja, und ich hätte ja gern mehr Fotos geliefert, aber es ist ja nur ein Bruchteil der Bands aufgetreten. Mein Bericht stand heute auf der Seite 3 der Schwäbischen Zeitung. Per Klick aufs Bild könnt Ihr ihn lesen. Die Online-Verweise am Ende lohnen sich richtig. Schaut mal auf schwaebische.vorbei.

Ach ja: Per Klick auf die Jahreszahlen kommt Ihr zu meinen Berichten von 2015, 2014, 2013, 2012 und 2011.

Vonseiten des Veranstalters gibt es derweil nochmal News, siehe Facebook.



In diesem Sinne: Hoffen wir auf ein entspannteres Southside 2017.

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