Samstag, 31. Januar 2015

Nick McCarthy von Franz Ferdinand im Interview: "Da hab ich gemerkt, was für ein Milchbubi ich eigentlich bin"

Extra, Extra: Franz Ferdinand werden dieses Jahr ihr gemeinsam mit The Sparks aufgenommenes Album veröffentlichen. Das sind die, an die sich der ein oder andere wegen ihres 94er-Hits "When Do I Get To Sing My Way" erinnert. Die Platte trägt noch keinen Namen. Aber das war gar nicht unbedingt der Grund, warum ich Nick McCarthy, Gitarrist von Franz Ferdinand, interviewt habe. Eigentlich ging es um "München 7", die ARD-Serie, für die der in Bayern aufgewachsene Musiker die Filmmusik geschrieben hat. Es ging um Augustiner, Bandgründungslegenden und deutschsprachige Lyrics. Das Interview ist heute in der Wochenendbeilage der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr das Gespräch nachlesen.

Freitag, 30. Januar 2015

Weekly Wrap-up #1

Guten Morgen und willkommen zum ersten Weekly Wrap-up.

Das neue Video der Smith Street Band ist da. Im Clip zu "Get High, See No One" lernen wir was? Zuhause sitzen und sich einigeln bringt nichts, manchmal muss man in einen Pool springen und Musik ist eh das Nonplusultra. Und: Die Australier rocken hart! Das Debüt ist etwas an mir vorbeigegangen, aber ich komm noch auf den Geschmack, ich versprech's.

Hier der Clip:


Und dann gibt es noch ein paar Tourdaten:

30.04. DE - Münster - Uncle M Fest
01.05. - 02.05. BE - Meerhout - Groezrock Festival
06.05. DE - Hamburg - Markthalle *
07.05. DE - Berlin  - Astra *
08.05. DE - Wiesbaden - Schlachthof *
09.05. DE - Stuttgart - LKA Longhorn *      
10.05. DE - München – Backstage *
Neu bestätigt;
05.08. - 09.08. DE - Eschwege- Open Flair
07.08. - 08.08. DE - Oberhausen - Olgas Rock
* Pirate Satellite Festival (mit Samiam, Make Do And Mend, Teenage Bottlerocket, The Hotelier,...)

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Auch meine Lieblings-Melancholiker von Interpol haben einen neuen Videoclip am Start „Everything Is Wrong“ stammt von dem aktuellen Album „El Pintor“, einem meiner Lieblingsalben vergangenes Jahr. Sänger Paul Banks hat Regie geführt. Am 31. Januar sind Interpol in Zürich zu Gast (Kaufleuten), am 4. Februar spielen die New Yorker in der Berliner C-Halle.

Mit dem Einbetten haut's nicht hin, aber Ihr könnt das Video bei Vevo sehen.

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Nachdem ich vom neuen Album "The Mindsweep" von Enter Shikari überrascht wurde, freu ich mich auf die Tour. Im Februar kommen die Engländer für ein paar Konzerte in unsere Breitengrade.
Enter Shikari
07.02. Leipzig – Hellraiser
08.02. A - Wien - Arena
09.02. München – Muffathalle
10.02. Würzburg – Posthalle
11.02. Köln – Live Music Hall
13.02. Hamburg – Docks
14.02. Frankfurt – Batschkapp
05.-07.06. Rock am Ring / Rock im Park

Den Clip zu "The Last Garrison" seht Ihr hier:



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Eine exzellente Konzertempfehlung kann ich nur wärmstens für Two Gallants aussprechen. Eine Plattenkritik des neuen Albums "We Are Undone" findet Ihr nächste Woche hier auf dem Blog. Es ist die erste Platte seit dem 2012er-Output "The Blight and the Bloom" - und sie lohnt sich sehr, soviel sei schon verraten.

Die Folk-Indie-Wasauchimmer-Musiker sind eine der wichtigsten Bands in meinem Plattenschrank und haben mit "What the Toll tells" einen unersetzlichen Platz in meinem Musikherzen gefunden.
Jetzt kommen Stephen Adams und Tyson Vogel auch auf Tour.

Hier die Konzerttermine:
27.02. Köln - Stollwerck
28.02. Schorndorf - Manufaktur
01.03. Frankfurt - Zoom
08.03. München - Theaterfabrik
09.03. A-Wien - WUK
11.03. Berlin - SO36
12.03. Hamburg - Uebel & Gefährlich

Und hier der Song "Incidental" vom neuen Album:



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Die schwedischen Punkrocker The Sensitives bringen am Samstag ihr neues Album "Breaking Down" raus. Wer es damals verpasst hat: Das Trio hat vor ein paar Jahren ein Videointerview mit meinen Fragen für Tinnitus Attacks erstellt. Fand ich äußerst cool! Hier gibt's einen kurzen Teaser zum neuen Album.


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Dann wollte ich Euch auf den Live-Auftritt von The Rural Alberta Advantage hinweisen. Die großartige Band war bei Studio Q zu Gast. Hier gibt's den Clip zu "Terrified".



Das war's. Danke fürs Reinschauen, bis die Tage. Folgt mir auf Facebook und Twitter, da gibt's noch mehr Musik, Videos und News.

Montag, 26. Januar 2015

In eigener Sache: Tinnitus Attacks wird zum Wochenblog

Wenn wir am St. Patricksday mit einem Guinness anstoßen, sind es vier Jahre, dass es Tinnitus Attacks gibt. Bevor wir das tun, ändert sich etwas auf dem Blog. 

Ich werde Tinnitus Attacks künftig im Wochenrhythmus mit neuem Material bestücken. Weil das Blog ja nicht mein Hauptjob ist, musste es in letzter Zeit schon etwas zurückstecken. Über Musik schreibe ich auch bei der Schwäbischen Zeitung, und den Mailorder finestvinyl beliefere ich mit News zu aktuellen Neuerscheinungen. Und dann kommen mir immer wieder Gerüchte zu Ohren, dass man sich auch mal bewegen soll, weil wir ja alle eh zu viel sitzen. 

In Zukunft ist also Freitag Tinnitus-Tag. Dann gibt's einen "Weekly Wrap-up". Was mir die Woche über aufgefallen ist, wird subjektiv ausgewählt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier vorkommen. Tagesaktuelle News kann ich nicht bieten, das können andere besser. Hier konzentriere ich mich künftig stärker auf Plattenkritiken, denn es geht ja schließlich um die Musik. Konzertkritiken bleiben ohne Bindung an einen Tag, weil sie ja aktuell sein sollen. Ganz wichtige News, die brandaktuell sind und nicht bis Freitag warten können, und vieles mehr poste ich unabhängig von Blogbeiträgen auf Facebook und Twitter - wer Tinnitus Attacks da folgt, wird in Zukunft da mehr mitbekommen als nur die Links zu den Blogbeiträgen. 

Rock on
Daniel // Tinnitus Attacks

Samstag, 24. Januar 2015

Hörtest: Sleater-Kinney - No Cities To Love

Sie sage, sie klängen wie besessen auf diesen Songs und wollen mit ihrer Musik einschüchtern: Gratulation, Sleater-Kinney, beides ist Euch gelungen. 

Normalerweise liest man in den Presseinfos, umgangssprachlich "Waschzettel" genannt, ja davon, dass dieses Album jetzt aber definitiv das beste aller Zeiten ist. Insofern sparen sich Sleater-Kinney die Plattitüden und bringen es auf den Punkt. Denn wenn "No Cities To Love" eins ist, dann das: ein Stück Musik, das ziemlich kauzig und respekteinflößend ist, beim zweiten Blick aber mit musikalischem Genie belohnt.

Wenn Dich die ersten Klänge des Openers "Price Tag" überrollen, denkst Du noch: Uff, das wird anstrengend. Zuletzt war Carrie Brownstein ja mit dem Sleater-Kinney-Nachfolgeprojekt "Wild Flag" sehr eingängig unterwegs, jetzt ist wieder eher Rrrriot-Girl-Attitüde angesagt.

Wie konkurrenzlos die 1994 in Olympia, Washington, gegründete Band ist, zeigt sich dann in vollem Umfang in "Fangless". Perlende Gitarrenspielereien und ein tänzelnder Bass machen den Song zum Weltklasse-Hit. Auich "Surface Envy" mit seinem Mix aus Chaos und Ordnung schlägt in diese Kerbe. "We Win/We Lose/Only Together Do We Break The Rules" schmettern die drei Frauen einem selbstbewusst entgegen. Überhaupt, dieses Spiel mit Zuckerbrot und Peitsche: Im einen Moment ist es furchtbar anstrengend, im nächsten Augenblick freuen sich Ohr und Hirn über hochmelodiöse Momente. Der Titelsong ist ein künftiger Klassiker und zeigt, wie man Hooks schreibt, die auch Jahre später noch im Ohr bleiben werden.

"No Cities To Love" ist das erste Album seit "The Woods" (2005), mit dem sich Corin Tucker (Gesang, Gitarre), die inzwischen durch die Serie "Portlandia" berühmt gewordene Carrie Brownstein (Gesang, Gitarre) und Janet Weiss (Schlagzeug) jetzt wieder als immer noch relevante Größe beweisen wollen. Das sollte hinhauen. Hier kommen Punk, Grunge und simpler Rock zusammen, hauen sich ein paar Drinks rein, steigen auf ein Karussell und fallen danach geplättet auf den staubigen Boden. Wie gesagt: anstrengend, aber lohnt sich.

"No Cities To Love" von Sleater-Kinney ist am 16. Januar via Sub Pop erschienen. Hier könnt Ihr den Live-Auftritt bei David Letterman von vergangener Woche sehen:

Dienstag, 20. Januar 2015

SZene-Hörtest: Belle and Sebastian - Girls In Peacetime Want To Dance

Musik macht glücklich. So einfach ist das. Und zwar nicht nur, wenn man sie hört und das Hirn sich dabei über Klänge freut, die es verarbeiten muss und die erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf den Menschen haben. Sondern auch in der Zeit dazwischen. Wer genügend Lieblingsbands hat, freut sich immer auf den nächsten Veröffentlichungstermin, zu dem es ein neues, wichtiges Album geben wird. So wie mit Marvel-Filmen: den einen gesehen, steht der Kinostart des nächsten schon fest. Klar gibt es noch andere Dinge im Leben - aber solche kleinen Meilensteine lassen sich prima als Drauf-freu-Ankerpunkte im Leben festmachen. Und weil wir es gerade von positiven Emotionen haben: Die neue Belle and Sebastian ist da. "Girls In Peacetime Want To Dance" ist meiner Meinung nach eines der ersten Highlights des Jahres 2015. Auch wenn die Platte einen deutlichen Wandel im Sound der Schotten markiert - ich kann mit dem Europop-Element gut leben. Die Songs sind wirklich Perfektion. Eine Plattenkritik aus meiner Feder ist heute auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr sie lesen.

Hier noch zwei Videos zum Album.

 Erstmal der Opener "Nobody's Empire":



Und dann noch "The Party Line":

Samstag, 17. Januar 2015

Hörtest: Atlas Losing Grip - Currents

Verdammt. Der Kapitän geht von Bord. Rodrigo Alfaro, Sänger und Fronter von Atlas Losing Grip, ist vor der Veröffentlichung des neuen Albums ausgestiegen. "Currents" zeigt neue Seiten der schwedischen Punkrocker, aber glücklicherweise auch alte Stärken. 

Das Intro von "Sinking Ship" ist Metal-Pathos in Reinform. In cleane Noten zerlegte Akkorde, dazu gesellen sich ein paar verzerrte Gitarren, dann stimmen Bass und Schlagzeug mit ein - so klingt Metallicas "Battery" auch, bevor es zur alles zerschrotenden Thrash-Abrissbirne wird. Was Atlas Losing Grip dann im ersten Song ihres neuen Albums loswerden wollen, ist ein Aufruf zu Selbstbestimmung. Freier Wille. Keine Ausreden. Dabei zitieren die schwedischen Punkrocker um Rodrigo Alfaro den indischen Widerstandskämpfer und Politiker Jawaharlal Nehru ebenso wie die kanadischen Progressivrocker Rush ("Free Will"). Alfaros Stimme ist so markant wie eh und jeh, der Song macht einmal mehr klar, dass Gott für den ehemaligen Frontmann der Satanic Surfers nur ein Mythos ist, den man nicht zu seiner Lebensgrundlage machen sollte.

Ein gängiger Musikerwitz besagt, dass diejenigen Punk spielen, die nicht genug geübt haben, um Metal zu machen. Atlas Losing Grip führen beide Musikstile zusammen. So steigert sich "Nemesis" etwa gegen Ende in einen kleinen Rausch, "Closure" setzt dann genau solche Akustikgitarren ein, die auch Powermetaller wie Jag Panzer punktuell verwenden (man höre "Chain of Command" auf "The Age Of Mastery"). "Kings and Fools" hat nicht nur klassische Punk-Instrumentation zu bieten, Trompete und Flügel kommen - dezent - zum Einsatz.  Bei "Downwind" gibt es ganz klassische Twin-Gitarren, bevor der Song in den Punkrockmodus schaltet. Soliert werden darf auch mal - weil man kann. Hymnische gehaltene Songs, aufbauende Texte, Ein winziges Elektro-Spielerei erlaubt sich die Band in "Through The Distance", aber das fällt wirklich nicht ins Gewicht. Wer Namedropping betreiben will, kommt an Bad Religion, No Use For A Name und Iron Maiden nicht dabei. Und dann ist immer noch Zeit für Experimente wie "Cold Dirt" und das letzte, fast zehnminütige Lied auf dem Album, "Ithaka", die musikalisch auch in neue Richtungen drängen. Verständlich, dass man als Band auch mal neue Sounds ausprobieren möchte - am besten klingen Atlas Losing Grip aber, wenn sie drauflosholzen. "Ithaka" evoziert dabei die Melancholie, die auch aus den Akustikgitarren der schwedischen Death-Metal-Superstars In Flames sprach (auf den ersten paar Alben halt).

Die Texte sind sehr persönlich gehalten, immer wieder kommen maritime Metaphern zum Einsatz (das Cover ziert ja auch ein Leuchtturm), so etwa in "Cast Anchor". Anders als "State of Unrest" wirkt das Album nicht so dringlich, an manchen Stellen fast schon introspektiv.

Auch wenn das Album nicht so stark ist wie "State of Unrest" - den Abgang von Rodrigo Alfaro bedauern viele.  In einem Statement auf Facebook heißt es dazu: "Rodrigo is no longer a part of ALG since a couple of weeks back. We decided to part ways after long discussions back and forth about touring schedules, commitment and the fact that we see the band differently and live different lives, which determines how much one can be on tour or not. (...)".

Es gibt auch bereits einen Ersatz. Niklas Olsson übernimmt das Mikro, in einem Videoclip zum Album und dem Lyric-Video zu "Cynosure" kann man sich ein Bild von seiner Stimme machen.

"Currents" von Atlas Losing Grip ist am 16. Januar erschienen. Mehr Infos auf der offiziellen Internetseite

Mittwoch, 14. Januar 2015

Rocky Votolato bei den Cardinal Sessions



Ein Mann, eine Akustikgitarre, ein Riesenrad - manchmal braucht es nicht viel, um mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Da reicht es, wenn Rocky Votolato bei den Cardinal Sessions zu Gast ist.

Dienstag, 13. Januar 2015

SZene-Hörtest: Enter Shikari - The Mindsweep

Das Schöne an Musik ist: Es gibt immer noch was zu entdecken. Enter Shikari hatte ich bisher nicht auf dem Zettel. Klar, ich wusste, dass es sie gibt. Aber Elektro ist eben nicht meines und darum schlug ich einen großen Bogen um die Briten. Wie mein Rockbrother und ich auf den Gag mit "Enter Shakira" kamen, weiß ich gar nicht mehr.

Aber jetzt durch die News, die ich für Finestvinyl geschrieben habe, angefixt, hab ich mich mit der Band vertraut gemacht und entdeckt: Eigentlich echt gut. Okay, etwas pathetisch. Aber wer mit britischem Akzent singt, hat bei mir eh schon mal einen fetten Stein im Brett.

Eine Besprechung des neuen Albums "The Mindsweep" aus meiner Feder ist heute auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr sie lesen.

Samstag, 10. Januar 2015

Video: Donots - Ich mach nicht mehr mit



So klingen die Donots also, wenn sie in ihrer Muttersprache singen. Musikalisch ist eigentlich alles beim Alten. Sehr hymnisch, sehr mitsingkompatibel. "Ich mach nicht mehr mit" ist ein typischer Punkrocksong der Ibbenbürener Sympathen. Ich freu mich auf "Karacho", den Nachfolger von "Wake The Dogs". Das neue Album, das komplett in deutscher Sprache sein wird, erscheint am 20. Februar. Tourdaten gibt's hier. Eine Konzertkritik vom Oktober 2012 findet Ihr an dieser Stelle.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Murder By Death streamen neuen Song "Send Me Home"

Murder By Death präsentieren einen neuen Song im Netz. "Send Me Home" ist ein weiterer Vorbote des im Februar erscheinenden neuen Albums "Big Dark Love". Und wer den morbiden Americana-Sound der Band bisher goutierte, der wird auch diesmal nicht umhin kommen, sich das neue Album der Band aus Bloomington, Indiana, in den heimischen Plattenschrank zu stellen. Via Noisey könnt Ihr den Song hören. Dabei ist mir aufgefallen, dass es auch den Song "Strange Eyes" bereits auf Soundcloud gibt. Hier ist das Stück:



Ach ja: Welche Horrorfilme bei MdB so laufen, erzählen sie ebenfalls bei Noisey.

Mittwoch, 7. Januar 2015

New Native aus Wien: Mit Pianos Become The Teeth auf Tour



Eben tauchten Pianos Become The Teeth noch in meinem Jahresrückblick 2014 auf, jetzt blogge ich schon wieder über sie. Denn die Posthardcore-Band aus Maryland geht auf Tour. Mit dabei sind auch die Silver Snakes und New Native aus Wien.

Ein paar Worte zu New Native: Das Quartett hat kürzlich seine Debüt-EP "Twisting" veröffentlicht. Die fünf Songs (bzw. vier plus Intro) bewegen sich in der Spannbreite zwischen kraftvollem Gitarrenpop der Marke Nada Surf (Titelsong) und den ruhigeren Momenten des letzten Title-Fight-Albums (auch, öhm, Titelsong). Via Bandcamp könnt Ihr die Stücke hören und auch runterladen (fairer Preis). Meinem Höreindruck zufolge sollte das so eine Tour werden, auf der man als Supportband ein paar neue Fans dazugewinnt. Klar, das ist der Sinn, wenn man als Vorband auf Tour geht. Aber es passiert ja auch mal, dass die Fans des Hauptacts so fixiert auf eben diesen sind, dass man untergeht. Bei New Native dürfte diese Gefahr nicht bestehen 8und die Fans von Piano Become The Teeth dürften neuer Mucke auch eher offen gegenüberstehen). Mehr zur Band gibt's auf der Internetseite von New Native. Oben hört Ihr "Wallow".

Hier die Tourdaten:

14.01.2015 Paris (F) - Point Ephemere
15.01.2015 Stuttgart (DE) - JuHa West
16.01.2015 München (DE) - Strom
17.01.2015 Berlin (DE) - Magnet
18.01.2015 Dresden (DE) - Scheune
19.01.2015 Hannover (DE) - Bei Chez Heinz
21.01.2015 Hamburg (DE) - Hafenklang
22.01.2015 Wiesbaden (DE) - Räucherkammer
23.01.2015 Amsterdam (NL) - Winston
24.01.2015 Köln (DE) - MTC
25.01.2015 Antwerpen (B) - JC Kavka
27.01.2015 Bristol (UK) - The Exchange
28.01.2015 Nottingham (UK) - Rescue Rooms
29.01.2015 Glasgow (UK) - Audio
30.01.2015 Manchester (UK) - Sound Control
31.01.2015 London (UK) - Underworld