Freitag, 21. August 2015

Happy Retrorock Day!

Verdammt. Da wollte ich "Das kann kein Zufall sein" googeln, weil ich dachte, der Satz muss doch in Akte X vorkommen. Und der erste Treffer, den das Netz ausspuckt, ist ein Video von Helene Fischer. Aber daraus lässt sich wenigstens eine gute Überleitung basteln. Die Mitglieder der schwedischen Rockband Ghost haben keine Namen und keine eigenen Gesichter, sie heißen einfach nur "Nameless Ghoul" und tragen Masken. Verstehen Sie?

Jedenfalls: Ghost veröffentlichen heute ihr neues Album "Meliora". Und das ist ein absoluter Höhepunkt im Musikjahr 2015. Zumindest, wenn man auf große Melodien und Metal steht. Boris Kaiser vom Rock Hard Magazin schreibt in seiner Plattenkritik zurecht, dass alleine die gesungene Zeile "You Are Cast Out From The Heavens To The Ground" den Kauf der Platte wert ist. Das seh ich genauso, ich bin völlig verliebt in den Song "From The Pinnacle To The Pit" mit seiner hymnischen Melodieführung.


Aber nicht nur Ghost veröffentlichen heute ein neues Album. Es scheint, als ob sich die Retrogötter verschworen hätten, um alle wichtigen Platten des Jahres auf diesen Tag zu legen. 

Da sind The Sword, die auf "High Country" die bisher deutlichste Modifikation ihres Sounds angehen.


Da haben wir Imperial State Electric, Nicke Anderssons Post-Hellacopters-Band, die mit "Honk Machine" Classic Rock und soulige Momente zusammenbringt.


Und Kadavar, die mit "Berlin" den stärksten Release ihrer Karriere hinlegen und Riffs aus dem Ärmel schütteln, die energiegeladen, vertraut aber trotzdem unverbraucht sind und das Zeug zu Klassikern haben.


Eine ausführliche Geschichte dazu gibt's nächste Woche von mir in der Schwäbischen Zeitung. Bis dahin zieh ich mir einfach nochmal "From The Pinnacle To The Pit" rein - ungefähr 50 Mal. 

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