Samstag, 31. Mai 2014

Schaut euch Pascow an



Man staunt ja immer wieder wer so alles nach Lindau in den Club Vaudeville kommt. Wobei ich inzwischen weiß, dass die Jungs einfach großartige Connections haben. Ich freu mich zum Beispiel schon mal tierisch auf Kvelertak und auf Firewater. Aber zuerst: heute Pascow! Klar, sie sind Support für die Terrorgruppe, aber mich interessieren sie definitiv mehr. Von Terrorgruppe kenn ich nicht viel. Aber ich lass mich gern überraschen. Trotzdem: Pascow werden großartig. Das aktuelle Album "Diene der Party" ist so gut. Und natürlich auch die Vorgänger.

Dienstag, 27. Mai 2014

So klingt Nirvanas "Polly" also, wenn La Dispute es spielen



Immer mal wieder surf ich ganz gern bei The A.V. Club vorbei. Eine geniale Seite, für Musikliebhaber genauso wie für Cineasten. Und wenn dann noch La Dispute im Video auftauchen, wie sie Nirvanas "Polly" covern (siehe oben) und über die Bedeutung der Grunge-Legende reden...

Sonntag, 25. Mai 2014

Breaking Bad: Die besten Songs

Es ist noch nicht so lange her, dass ich Breaking Bad komplett verschlungen habe. Die Saga vom krebskranken Lehrer, der zum Drogenbaron aufsteigt,
Besser wird's nicht: Was soll nach Breaking Bad
 noch kommen?                    Foto: AMC
ist in meinen Augen die beste Serie der Welt (nach Firefly). Neben Storytelling, schauspielerischen Leistungen und natürlich den Maßstäbe setzenden Bildern (was für eine Kameraführung) macht auch der Soundtrack Breaking Bad so einzigartig. Die Mischung aus Americana und moderneren Klängen spiegelt perfekt wider, wie klassisch und traditionell Walt auf der einen Seite und wie bemüht gangstermäßig Jesse auf der anderen Seite ist. Auf Youtube hat sich jemand die Mühe gemacht, die Songs zusammenzutragen. Hier meine Top Stücke daraus. Aber Achtung: Auch Musik kann SPOILERN!

Badfinger - Baby Blue:



Stonewall Jackson-Come On Home And Have Your Next Affair With Me:



The Walkmen - Red Moon:



 Nancy Sinatra - It's such a pretty world today:



 The Pretenders - Boots of Chinese Plastic: 



 Los Cuates de Sinaola - Negro y Azul: 



 The Limeliters - Take My True Love by the Hand:



 Quartetto Cetra - Crapa Pelada: 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Beatsteaks: Neues Album kommt am 1. August



Das Kind hat einen Namen - oder besser gesagt: keinen. Das neue Album der Beatsteaks trägt den einfachen Namen Beatsteaks. Und erscheint am 1. August. Und wie die Berliner Punkrock-Granden mitteilen, wird es ein paar unterschiedliche Versionen - "von uns kuratierte Konfiguratione", so der Band-O-Ton - davon geben:

Vinyl 12“ Gatefold Version plus Download Coupon und 16 seitiges Booklet
CD im Digipak mit Booklet
die Deluxe Edition inkludierend:
die Vinylversion des Albums (12“ Gatefold + 16 Seiten Booklet plus Download Code)
die Digipak CD Version,
Instrumentals, A Capella Versionen und die Demos zum neuen Album auf zwei CDs
ein 100 seitiges Fotobuch mit Bildern aus nahezu zwei Jahrzehnten und dem „„π x Daumen-Kino“ von unseren Aufnahmen im Schaltraum Studio
ein signierter 31,5 mal 31,5 cm großer Fotodruck
ein Aufnäher!

Laut Band gibt es ab heute die Möglichkeit, auf www.beatstuff.de – und zwar ausschließlich dort - die handsignierte Deluxe Edition desneuen Albums vorzubestellen. Die Deluxe Edition mit handsigniertem Fotodruck ist auf 2500 Stück limitiert.

Den neuen Song DNA hab ich ja kürzlich schon gebloggt. Na dann - bestens.

Dienstag, 20. Mai 2014

The Ghost Of A Saber Tooth Tiger live bei Conan O'Brien



Ich gestehe: Von The Ghost Of A Saber Tooth Tiger hab ich noch nie zuvor gehört. Aber dieser Auftritt bei Conan O'Brien war echt abgefahren. Und ein Blick ins Netz ergab dann: Sean Lennon, Sohn von John Lennon und Yoko Ono, steckt hinter dieser Band. Ebenfalls an Bord ist seine Freundin Charlotte Kemp Muhl. Ich glaub, da muss ich mich mal in die Materie einfuchsen.

Sonntag, 18. Mai 2014

Galerie der Klassiker: Bruce Dickinson - The Chemical Wedding

Als ich mit meinen Metal-Begeisterungsstürmen unsere Schülerzeitschrift Thalamus beglückt habe, gab es noch keine Kreuzfahrt für Headbanger, Spiegel online hatte noch lange keine "Amtlich"-Metalrubrik, es gab noch keine preisgekrönten Dokus und in den Feuilletons wurde Metal auch noch als Krawallmucke für Langhaarige kritisch beäugt.

Charterfolge feierten Blind Guardian mit "Mirror Mirror", was unter uns fünf Metalheads an der Schule Diskussionen auslöste: Wenn was auf Viva läuft, ist es dann noch Metal? Wir ahnten nicht, dass man sich irgendwann nach Musikfernsehen, das wenigstens Formate wie "Metalla" oder später "Virus" sendete, zurücksehnen sollte.

Aus dieser Zeit möchte ich Euch heute eine Plattenkritik zeigen. Meine Rubrik hieß wie dieses Blog Tinnitus Attacks. Und natürlich war die Plattenauswahl ähnlich subjektiv wie hier, was ich ja schon mal anhand der Spiritual Beggars und ihres Albums "Ad Astra" erzählt habe. Klar, dass Bruce Dickinson mit seinem Solo-Highlight "The Chemical Wedding" da nicht außen vor bleiben durfte. Meine Zeilen von damals dazu: 

"Was Bruce Dickinson mit seinem '98er-Album abgeliefert hat, kann man nur als Geniestreich bezeichnen: Zusammen mit einer kleinen Truppe junger Musiker, die mir - abgesehen von Roy Z - bis zu ihrer Zusammenarbeit mit Dickinson unbekannt waren, und mit seinem alten Maiden-Mitstreiter Adrian Smith schafft es der arbeitswütige Sänger der Eisernen Jungfrauen, einen hunderprozentig hochwertigen und klischeefreien Edelstahl-Longplayer zu präsentieren. Textmäßig greift der Hobby-Pilot auf Werke und Dichtungen des englischen Mystikers William Blake ("The marriage of heaven and hell") zurück. Musikalisch bewegt man sich in der Nähe von Maiden ("The Tower" und alle Adrian Smith-Soli bzw. Riffs) und alten Black Sabbath (Atmosphäre und Düster-Komponente). Wem bei den ersten Tönen von "Book of Thel" nicht eine zentimeterdicke Gänsehaut den Rücken herunterläuft, der muss mindestens fünf Kilo Tomaten auf den Ohren haben. Bei Interesse aus einer gut ausbalancierten Mixtur aus heftigeren Abgeh-Nummern ("Trumpets of Jericho") und sanften Ohrwürmern ("Gates of Urizen"), aus uhrwüchsiger Heaviness und filigranen, ideenreichen Gitarrensoli kann man nicht anders, als sich dieses Meisterwerk in den heimischen Plattenschrank zu stellen." 

Soweit meine Worte damals. Fünf von fünf Sternen. Dann kam die Maiden-Reunion und ich war außer mir vor Glück. Ein andermal dann mehr zu "Brave New World". Dass Bruce Dickinson zehn Jahre nach dem Album 2008 einen gleichnamigen Film rausbrachte, ging dann an mir vorbei - bis heute hab ich den Film nicht gesehen, aber viele üble Kritiken gelesen. Aber vielleicht sollte ich dem Streifen mal noch eine Chance geben. Hier noch das Songhighlight des Albums, "The Tower", im Video:

Freitag, 16. Mai 2014

Beatsteaks verschenken neuen Song "DNA"

Ein neues Lebenszeichen von den Beatsteaks: Den Song "DNA" bieten die Berliner auf ihrer Internetseite als gratis Download an. Und was wir da zu hören bekommen, macht in der Tat Lust auf das Album, das dieses Jahr erscheinen soll. Klingt jedenfalls viel besser als Vieles auf  "Boombox".

Hier übrigens noch was Cooles: Ein Auftritt 1999 beim Bizarre Festival in Köln:

Sonntag, 11. Mai 2014

Was Touché Amoré ausmacht in drei Videos

Es ist immer so nach dem Pirate Satellite Festival bei mir: Die Bands, die da waren, holen einen in den Tagen danach nochmal ein. Diesmal mit Wucht Touché Amoré (und letzte Woche Boysetsfire, was sich in Dauer-Hörorgien deutlich machte). Was macht Touché Amoré so besonders? Das sieht man schön bei diesem Gig, vor allem bevor es mit dem ersten Song überhaupt erst losgeht.



Dann ist mir bei Run For Cover ein Clip aufgefallen, in dem Sänger Jeremy Bolm Platten kaufen geht. Geniales Konzept übrigens: Er bekommt 50 Dollar, darf sich dafür etwas aussuchen und die Kamera begleitet ihn dabei.


Und dieser Auftritt hier hat es auch ganz besonders in sich:

Samstag, 10. Mai 2014

Greetings from Flashbackville: Tenacious D



Manchmal kommen sie wieder. Ich hab gerade einen heftigen Flashback. Tenacious D sind es diesmal. Die "The Complete Masterworks"-DVD (meine erste DVD ever!) ausgegraben und ob der Niveaulosigkeit der Kurzfilmen, der musikalischen Klasse von Jack Black und Kyle Gass ins Staunen gekommen. Und weil mir eine Kollegin vom Auftritt bei "Rock'N'Heim" vorgeschwärmt hat, geguckt und für gut befunden. Viel Spaß damit!

Freitag, 9. Mai 2014

Rodrigo y Gabriela verschenken Songs



Seit mir ein früherer Mitbewohner auf dem Southside-Festival Rodrigo y Gabriela ans Herz gelegt hat und ihr Auftritt der Wahnsinn war, kommt das Debütalbum des mexikanischen Gitarrenduos immer wieder auf den Plattenteller bei mir. Vor Kurzem ist das neue Album "9 Dead Alive" erschienen. Bei Noisetrade gibt's jetzt eine Gratis-EP mit ein paar Titeln der Band als Download. Kann sich jeder Gitarrenmaniac bedenkenlos runterladen. Oben seht Ihr nochmal den Song, mit dem alles losging. Bei mir jedenfalls.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Hörtest: Apologies, I Have None - Black Everything

Was ist denn mit Euch los, liebe Briten? Wo ist Sommersonne von "Sat In Vicky Park" hin? Wo bleibt der Optimismus von "Long Gone"? Die Londonder Punkrock-Kapelle Apologies, I Have None zeigt sich auf ihrer neuen EP "Black Everything" zunächst mit dem Song "Raging Through The Sick And Heavy Of A Bloodlust" von einer düsteren Seite. Aber dann: Ach da. "How the fuck did I not see this coming?" Da ist sie wieder im zweiten Song "Two Bombs In A Box", die Gabe, Hymnen zu schreiben, die nie so simpel sind, dass man ermüdet, aber doch so eingängig, dass sie sich mit enormem Grad festsetzen.

 Und trotzdem: Eine Melancholie zieht sich durch die Songs, die ist neu. Wobei ihr vielbeachtetes Debüt "London" ja auch kein Spaßhoppelpunk war. In "The 26" ging es sogar um knallharte Rachephantasien. Das Label zitiert Fronter Josh McKenzie: "This record is certainly more depressing in tone than many of the songs on 'London'", und weiter: "There is a broad underlying theme across the songs that deals with mental health and the affect a constantly fluctuating mind has". Steht ihnen aber auch gut zu Gesicht, und vielleicht hat auch der Ausstieg von Bandmitglied Nummer vier, Dan Bond, Spuren hinterlassen. Wobei sie sagen, dass sie das gut weggesteckt haben. Egal. So oder so: Neue Songs von einer frischen Band, die mit Titel wie "Coffee, Alcohol, Codeine, Repeat" gefallen und auch ansonsten Lust auf noch mehr neue Songs machen. Apologies, I Have None bleiben spannend, bleiben aussagekräftig. Das Cover der Platte ist übrigens - man muss kurz an Spinal Tap denken - schwarz. Schwärzer geht nicht. Konsequent.

"Black Everything" erscheint am Freitag, 9. Mai, via Uncle M. Mehr Infos unter www.apologiesihavenone.co.uk 

Mittwoch, 7. Mai 2014

Video: The Head and The Heart - Summertime



"Summertime" heißt das neue Video von The Head and The Heart. Was für ein Timing: Es wird bald Sommer! Der Song stammt vom aktuellen Album "Let's be still".

Dienstag, 6. Mai 2014

Konzertkritik: Pirate Satellite Festival in Stuttgart, Tag zwei

Neun Stunden Moshpitgeprügel: Das Pirate Satellite Festival hat am Sonntag die derzeit wohl wichtigsten Bands der Punk- und Hardcore-Szene versammelt. Was ich darüber geschrieben habe, gibt's heute in der Schwäbischen Zeitung zu lesen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr den Artikel, der auf der SZene-Seite erschienen ist, lesen. Und hier gibt's noch ein paar mehr Fotos dazu.

Samstag, 3. Mai 2014

Stuttgart, wir sehen uns

Das Pirate Satellite Festival läuft, ich stoß dann morgen dazu. Wer zufällig noch nichts vorhat, sollte sich den Tag morgen fett anstreichen und ins LKA Longhorn kommen. Auf dem Line-up stehen BOYSETSFIRE, BRAND NEW, LA DISPUTE, THE MENZINGERS, SAVES THE DAY, TOUCHE AMORE, I AM THE AVALANCHE, APOLOGIES, I HAVE NONE und RED CITY RADIO. Das wird ein Fest. Zum Einstimmen hier nochmal ein paar Songs, auf die ich mich besonders freue.











Freitag, 2. Mai 2014

The National bei Studio Q



The National zu Gast bei Studio Q: Einmal mit "Lean" vom Soundtrack zu "Hunger Games: Catching Fire" und mit "Hard To Find" vom letztjährigen Album "Trouble will find me".