Mittwoch, 30. April 2014

Video: Electric River - In Your Name



Electric River aus London veröffentlichen am 2. Juni ihr neues Album "The Faith & Patience" via Cadiz Music. Das Lyric-Video zu "In Your Name" dürfte Fans klassischer Rockklänge ganz gut reinlaufen. Eine Rezi folgt in Bälde hier.

Dienstag, 29. April 2014

Hörtest: Moving Houses - Where I Am King EP

Alles schon mal dagewesen: Wie schwierig mag es heute für eine Band wohl sein, ihren Platz zu finden zwischen den Abertausenden anderen Musikern, die sich bereits mehr oder weniger erfolgreich auf den Bühnen dieser Welt, in den Tonstudios und im Internet tummeln? Ich tippe mal: ziemlich schwierig. 

Bei Moving Houses macht es allerdings nicht den Eindruck, dass es ihnen schwer fällt. Wenn man sich ihre EP "Where I Am King" anhört, gewinnt man den Eindruck, dass die Bremer genau wissen, was sie wollen und wie sie den Sound hinbekommen, den sie haben wollen. Das ist ja immer die Kunst: dass es einfach aussieht, dass es leicht wirkt. Wenn man die Schwierigkeit spüren würde, die mit dem Spielen von Instrumenten und dem Komponieren von Songs verbunden ist, wäre das natürlich kontraproduktiv. Diese fünf Songs hier wirken jedenfalls so souverän (aber nicht im Sinne von satt-souverän), was hier das Geheimnis ist.

Hört nur mal "Waiting" an. Da schmilzt plötzlich ein Cello dahin, da ertönt eine Klarinette...sowieso: warum eigentlich nicht viel mehr Klarinette im Rock'n'Roll? Völlig unterbewertetes Instrument. Der Song ist ein Beispiel dafür, dass sich Moving Houses nicht mit Schablonen und Schema F zufrieden geben. Sechs Minuten Harmonie, Melancholie, Glöckchen, es haut einen um.

Momente zuvor hat man sich bei "Follow" gefragt, ob das Dubstep-Spielereien sind, die sich in den weiten Gitarrenteppich mogeln. Ob das Quintett ein paar Platten von Dredg im Regal hat? Würde einen nicht wundern. Völlig selbstverständlich finden Gitarre, Bass und Schlagzeug zu den ungewöhnlicheren Instrumenten und gemeinsam ergibt das ein Klangbild, das ebenso eigen wie gekonnt ist. "Free" könnte der Tanzflächen-Hit werden, "On And On" ist introvertiert und etwas verschleppt. Und der Opener "Ash" spielt auch in einer eigenen Liga mit seinen dynamischen Wechseln.

Moving Houses gibt es seit 2011, als sich die aus Deutschland und er Ukraine stammenden Musiker Philip Hellerbach (Drums, Percussion), Stefan Reich (Bass), Ivan Andrianov (Gitarre, Keyboards) und Christian Heinze (Gitarre, Klarinette, Percussion) mit dem Sänger und Cellisten Miran Zrimsek aus Bosnien-Herzegovina zusammentaten. Welche Zufälle auch immer diese Begegnung ermöglichten: Uns kommen sie zugute.

"Where I am King" ist via amazon und iTunes erhältlich. Auf Soundcloud streamt die EP in voller Länge. Mehr Infos zur Band gibt's auf Facebook und der offiziellen Seite der Band. Und hier noch ein Video zu "Free":

Montag, 28. April 2014

"Rockbottom - Songs of no money": Musikdoku sucht Unterstützer


"ROCKBOTTOM - Songs of no money" Crowdfunding Trailer from ROCKBOTTOM FILM on Vimeo.

"Rockbottom - Songs of no money" ist eine Musik-Doku über arme Musiker - das heißt, es kann eine werden. Denn per Crowdfunding wollen die Macher genug Geld auftreiben, um das Projekt zu verwirklichen. 

Eine Musik-Doku über den Werdegang von, sagen wir mal, Beyonce, würde ich mir jetzt nicht unbedingt anschauen. Erfolgsgeschichten langweilen mich. Und da bin ich nicht alleine. Okay, auch, weil mir der musikalische Stil nicht besonders zusagt. Aber es ist doch so: Die Geschichten von Großverdienern sind öde. Gebrochene Gestalten, Brüche in der Biographie, Ungereimtheiten, Unperfektheiten sind in meinen Augen sehr viel spannender. Einfach, weil es dann um Menschen geht. Und nicht im die Aktiengesellschaft, die Marke, die jemand geworden ist. Nehmen wir "The Story of Anvil". Die preisgekrönte Doku über die kanadischen Metal-Dauerbrenner Steve "Lips" Kudlow und Robb Reiner wäre zum Gähnen, wenn sie so groß wie Metallica wären. Aber gerade durch die Misserfolge, die Enttäuschungen wurde dieser Film so wertvoll.

Was will ich eigentlich sagen? Dem gleichen Thema sind Filmemacher aus Berlin auf der Spur. Der Regisseur Marc Helfers arbeitet an einem Dokumentarfilm namens "Rockbottom - songs of no money". Es geht um fünf unterschiedliche Musiker, die ihren Traum von der Profikarriere ebenfalls nicht aufgeben wollen - aus ihrem Talent bisher aber keinen finanziellen Vorteil ziehen konnten und arm sind. Fünf Schicksale beleuchtet Helfers in Dublin, Beirut, Brooklyn, Bamako und Berlin. Gemeinsam haben alle, dass ihnen nicht Zehntausende zujubeln - sondern ihre Bühne die Straße ist, die U-Bahn, die Arbeitsstelle oder die Empfangshalle einer lieblosen Ferienanlage. Ob Rock, Soul, Reggae, HipHop oder Punk - die Protagonisten sind in unterschiedlichen Musikarten unterwegs. Die ersten Episoden, die in Berlin und Brooklyn spiele, sind bereits gedreht. Im Trailer kann man schon einen ersten Eindruck von "Super Bad Brad" und "Texas Terri Bomb" gewinnen. 

Via Indiegogo sammeln die Macher Geld für die Doku. Bis 10. Juni läuft die Aktion.  Produziert wird der Film von der "Neue Stereo Filmproduktion" in Berlin und ihrem Produzenten Martin Groß. Zusammen haben er und Helfers unzählige Musikvideos und Dokumentarfilme über Musik produziert. Clips für Künstler wie Element of Crime, Sportfreunde Stiller, Madsen, Maria Mena, Selig und viele mehr entstanden in jüngster Vergangenheit. Der 90-minütige Film soll noch 2014 verwirklicht werden und ist für die Auswertung auf Festivals und im Kinoverleih geplant. Zur Halbzeit der Funding-Kampagne werden sich Musiker wie Jan Müller von Tocotronic und Erik Langer von Kettcar und andere bekannte Gesichter in einem Trailer unterstützend äußern.

Mehr Infos zum Projekt gibt's auf Facebook und auf Twitter oder einfach via offizielle Internetseite.

Sonntag, 27. April 2014

Hörtest: Ira - Ghost Tones

Eine Platte, zu der man durch den Regen läuft und auf den See schaut. Sieht, wie die Regentropfen aufschlagen und Kreise ziehen. Das Wasser durchweicht die Schuhe, die Socken. Schneeregen, denkst Du beim Blick auf Deinen Ärmel, wo kleine weiße Kristalle liegen. Grauer Himmel, Sturmwarmung, ein einzelner Segler auf dem See. Karfreitag mit seiner Grabesstimmung, leeren Straßen und In-Sich-Gekehrtheit. Und der perfekte Soundtrack dazu: Das neue Album der Konstanzer Artrock-Band Ira, "Ghost Tones".

Ich muss kurz so persönlich werden, denn ich werde die Momente, in denen ich das Album endlich in Ruhe hören konnte, wohl nie vergessen. Es hatte was von einem luziden Traum. Die Songs wirken, als ob man in Zeitlupe über lange Gänge wandelt, sie sind sperrig, aber doch wunderschön, todtraurig, aber nicht verzweifelt. "What Is All This Noise About" mit seinem gespenstischen Charme fasst sich nach drei Minuten ein Herz für mehr Dur, an anderer Stelle brechen die E-Gitarren orkanartig über Dich herein. Und man fragt sich: Wieso hat diese Band dieses Album ohne Label in Eigenregie veröffentlicht? Meine Damen und Herren, mit Verlaub, das hier ist eines der besten Stücken Musik, das in den letzten Jahren hierzulande auf Tonträger gepresst wurde. Kompromisslos in der Vision, konsequent in der Umsetzung. Diese Band hat wirklich eine Hardcore-Vergangenheit? Erstaunlich. Wobei: Dank Bands wie La Dispute wissen wir (also ich) ja auch, dass Hardcore nicht nur Gebolze ist. Sechs Musiker sind hier am Werk, und sie haben ein Album erschaffen, das auch jene schätzen werden, die die gebannte Düsternis von Interpol und The National goutieren. Tobias Hoffmann, der sich als Lyriker und Spoken-Word-Poet einen Namen gemacht hat, schreibt Texte, die weder zu kryptisch noch plakativ sind. Sie sind genauso gedankenvoll wie "Ghost Tones" insgesamt sehr durchdacht und tiefgründig wirkt.

Zeit braucht man für dieses Album, das sich in seiner ausufernden Wucht kurzlebigen Playlists und Song-Downloads wiedersetzt. Keine Sorge: Sie sind gut investiert, die Minuten. 

"Ghost Tones" von Ira kann man via Bandcamp kaufen und herunterladen. Mehr zur Band gibt's unter http://iraism.wordpress.com. Hier seht Ihr noch das Video zu "Repeat Until Death".

Samstag, 26. April 2014

Carrie Brownstein bei Q



Carrie Brownstein war zu Gast bei Jian Ghomeshis Q. Die Sängerin (Sleater Kinney, Wild Flag) spricht über Portland und den Reiz der Stadt, die als Indie-Hochburg gilt. Sie selbst spielt ja auch in der Comedyserie Portlandia mit, die mit liebevollem Witz die Macken der Stadt auf den Arm nimmt. Lohnt sich, die Viertelstunde.

Freitag, 25. April 2014

Tommy Gun veröffentlichen "Of Roots And Trees" via Flix Records



"Of Roots and Trees" heißt das zweite Album der Punkrocker von Tommy Gun, das im Mai erscheinen wird. Die Österreicher veröffentlichen ihre neue Platte via Flix Records. Das Debüt "Always True" kam beim Duisburger Label Wolverine Records raus. In welche Richtung das neue Album geht, könnt Ihr im Video "Haste & Time" auskundschaften.

Wer Tommy Gun live sehen möchte: Bei den Österreich-Gigs werden sie die Cali-Punks von Get Dead supporten.
25.05. Timelkam - Bart
26.05. Wien - Das Bach

Mehr über die Band hier: www.tommygunmusic.com. Einen guten Artikel über Felix Willikonsky und sein Label Flix Records hat die TAZ dieser Tage veröffentlicht. Ich hab vergangenen September eine Geschichte mit Felix gemacht, in der es um Streams und Vinyl geht.

Mittwoch, 23. April 2014

The Hold Steady live @ Studio Q



Der Youtube-Kanal von Studio Q ist immer einen Besuch wert. Vor allem aber, wenn The Hold Steady zu Besuch sind. Jüngst speilten Craig Finn und Co. dort die Songs "The Ambassador" und "Spinners" vom aktuellen Album "Teeth Dreams". Klingt ziemlich anders als auf Platte. Gut so - sonst könnte man sich das ja auch einfach auf dem Album anhören.

Dienstag, 22. April 2014

"Das ist jetzt erst der Anfang": Bela B. im Interview

Die Stromgitarre mal außen vor zu lassen, kann gut tun und extrem befreiend sein. Im Fall von Bela B. ist das definitiv so. Der Mann, den man als Drummer der Ärzte, als Comic-Nerd, als Schauspieler, als Moderator ("Hotel Bela") und zum Beispiel den lustigsten Auftritt bei "Durch die Nacht mit" kennt, ist wie verwandelt. Auf "Bye" erreicht er ein neues Level, sowohl als Musiker als auch als Songschreiber. Ich hab ihn dazu interviewt. Es war ein gutes Gespräch. Ist ja immer die Frage, ob jemand, den man toll findet, das nach einem Interview auch noch ist. Eindeutig ja. Aber lest selbst. Erschienen ist das Interview am Samstag in der Wochenendbeilage der Schwäbischen Zeitung. Per Klick aufs Bild könnt Ihr es lesen - samt Plattenkritik.

Apropos Die Ärzte: Interviews mit Farin Urlaub gibt's hier: eines von 2011 und eines von 2006.

Mittwoch, 16. April 2014

Video: The Kiss'n'Kills - Dead and Gone



Das neue Video der Ravensburger/Ulmer Band The Kiss'n'Kills ist da. Bei "Dead and Gone" handelt es sich um den Titelsong der aktuellen Platte des Septetts. Licht und Schatten-Spielereien, Jack-Skellington-Gedächtnis-Makeup, Tänzer und ein cleverer Bruch bei Zählerstand 2:12 machen den Clip zu einer sehenswerten Angelegenheit. Und der Sound ist natürlich auch fein.

Dienstag, 15. April 2014

SZene-Hörtest: The Hold Steady - Teeth Dreams

The Hold Steady sind die Band. Die Band, die mir am wichtigsten ist. Neben The Weakerthans. Es gibt noch viele andere, die mich begeistern. Aber wenn ich es auf einen Nenner bringen müsste, wären Craig Finn und Co. dabei. Und mit dieser Begeisterung bin ich ja wohl nicht alleine. Da das neue Album "Teeth Dreams" fantastisch ist, haben wir es in der Schwäbischen Zeitung entsprechend gewürdigt. Heute ist auf der SZene-Seite die ausführliche Besprechung erschienen, die Ihr per Klick aufs Bild lesen könnt.

Montag, 14. April 2014

Darf ich vorstellen: Moving Houses



Es ist doch immer wieder überraschend und schön, dass es bei der schieren Masse an Bands Musiker gibt, die nicht mittelmäßig sind, sondern herausstechen. So ging es mir jetzt mit Moving Houses. Die Indiepop-Band aus Bremen schickte mir ihr neues Video, einen Link zur EP - und mir war schnell klar, dass da was geht. "Where I Am King" heißt die EP, die im März veröffentlicht wurde. Eine ausführliche Besprechung folgt hier noch. Fürs Erste wollte ich mir aber von der Seele quatschen, wie gut "Free" ist (siehe Video oben) und Euch schon mal anfixen. Die EP könnt Ihr bei Soundcloud streamen.

Freitag, 11. April 2014

Channels verschenken Songs und bringen Alben auf LP raus

Eine Woche lang kann man sich zwei Songs der amerikanischen Indierocker Channels bei Arctic Rodeo Recordings gratis herunterladen. Deren beide Platten "Open" und "Waiting For The Next End Of The World" veröffentlicht das Hamburger Label für den gut sortierten Gourmet heute. Open gibt's 100 Mal in klarem Vinyl, 200 mal in Gold/Weiß und weitere 200 Exemplare in Weiß/Silber/Blau. Von "Waiting For The Next End Of The World" gibt's 100 Stück in Pink/Rot, 200 in Grün/Schwarz und 200 in Geld/Rot.

Zu den Songs geht's hier entlang: "To Mt. Wilson Fom The Magpe Cage" stammt von "Open", "Lucky Lamb" von "Waiting For The Next End Of The World". Mehr Infos gibt's via Arctic Rodeo.

Donnerstag, 10. April 2014

SZene-Hörtest: Chuck Ragan - Till Midnight

Ein paar Tage ist sie schon raus, aber das wird nicht heißen, dass sie so bald aus dem CD-Spieler verschwindet. Chuck Ragan hat mit "Till Midnight" sein Meisterstück abgeliefert. Und bevor ich noch mehr dazu erzähle, klickt doch einfach meine Plattenkritik an, die am Dienstag in der Schwäbischen Zeitung erschienen ist. Da steht alles drin, was ich dazu zu sagen habe.

Mittwoch, 9. April 2014

Restorations kommen auf Tour


Live From SideOneDummy - Restorations "New Old" from SideOneDummy on Vimeo.

Restorations haben mich schon mit ihrem Album "LP2" geplättet. Jetzt kommen sie auf Tour. Gemeinsam mit The Smith Street Band, der Frank Turner zu Füßen liegen soll. Bevor der Tourwagen losrollt, zeigen Restorations in einem Video, warum man mit ihnen rechnen muss.

Hier die Tourdaten:

PS: Restorations & The Smith Street Band - live 2014
Support: Astpai
26.04. DE – Bausendorf - Riez Indoor Air
27.04. DE – Biefeld - AJZ
28.04. DE – Münster – Cafe Lorenz
29.04. DE – Frankfurt - 11er
02.05. BE – Meerhout – Groezrock Festival
05.05. DE – Hannover – Bei Chez Heinz
06.05. DE – Köln – MTC (anstelle Berlin - Cassiopeia)
08.05. DE – Hamburg - Hafenklang
09.05. DE – Dresden – Rosis
10.05. DE – Freiburg – White Rabbit
11.05. AT – Graz – Sub (anstelle des 13.05. im BangBang Club)
12.05. AT - Wien – B72
14.05. DE – München – Sunny Red
15.05. DE – Karlsruhe – Jubez
16.05. CH – Solothurn – Kofmehl
17.05. CH – Lenzburg – Baronessa
18.05. DE – Nürnberg – Kulturkellerei / K4 (anstelle Zwingerbar)
19.05. DE – Düsseldorf – Tube
20.05. DE – Wiesbaden – Kulturpalast
21.05. LX – Luxemburg – SoulKitchen

Dienstag, 8. April 2014

Nine Inch Nails-Auftritt bei Austin City Limits streamt im Netz

Fand schon bei Social Distortion nicht jeder passend:
souligen Backgroundgesang.        Screenshot: TA
Der nicht von jedem begeistert bejubelte Auftritt der Nine Inch Nails bei Austin City Limits streamt jetzt in voller Länge im Netz. Die Band verlinkt auch via Facebook auf den Konzertmitschnitt. In den Kommentaren zeigt sich, dass die Show polarisiert. Die einen empfinden die beiden souligen Backgroundsängerinnen als überflüssiges Beiwerk, das nicht zum maschinell-aggressiven Sound von Trent Reznor und Co. passt. Die anderen wiederum werfen den "Hatern" vor, es einfach nicht verstanden zu haben. Ganz nach dem Motto: Der wahre NIN-Fan hat kann nachvollziehen, welche künstlerische Vision Reznor hat. Ach ja, dass "Hausfrauen" in den ersten Reihen tanzen, passt auch manchem Facebook-Kommentator nicht. Ich fand zumindest die Version von "Survivalism" im Original besser.

Sonntag, 6. April 2014

Against Me! bei den Nervous Energies Sessions

Against Me! waren jüngst zu Gast bei den Nervous Energies Sessions. Zu hören gibt's die Songs "Borne On The FM Waves of your Heart" vom 2007er Album "New Wave" und das Cover "Shivers" (Original: Roland S. Howards). Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen:



Samstag, 5. April 2014

Video: Nine Inch Nails - Survivalism @ Austin City Limits



Ich liebe diesen Song. Aber ob mir die Live-Variante mit souligen Backgroundsängerinnen gefällt, weiß ich noch nicht. Irgendwie raubt das dem Stück seine kalte Industrial-Kante. Ach so, worum geht's? Die Version von "Survivalism", die Trent Reznor mit seinen Nine Inch Nails bei Austin City Limits dargeboten hat. Meinungen?

Wer noch mehr sehen will: Hier entlang.

Freitag, 4. April 2014

Hörtest: Tim Vantol - If We Go Down, We Will Go Together

Da steht Tim Vantol auf der Bühne und wird angesichts der vielen Kameras ganz euphorisch. Er erinnert sich daran, wie er als 16-Jähriger um 2 Uhr nachts WDR geguckt und sich Bands wie Lagwagon und Bad Religion angeguckt hat. Dass er heute selbst auf  der Bühne steht beim Rockpalast, kann er gar nicht fassen, bringt er rüber. Doch dass es so weit gekommen ist, verdankt er jenen Songs, die auf seinem Album "If We Go Down, We Will Go Together" stehen.

Dabei sollte man meinen, dass jetzt mal gut ist mit Punkrockern, die den Bob Dylan in sich entdeckt haben. Akustikgitarre umgeschnallt, Bier in die Höhe gereckt - und sicher finden sich ein paar Mitgrölfreunde, die das goutieren. Dabei dürften Fans von Frank Turner durchaus ihre Freude an diesen Klängen finden. Das Problem: Die Songs sind gut. Scheiß auf den Diskurs. Es gibt ja auch Millionen Bluesrocker, denen niemand den Vorwurf macht, dass sie mit ein paar Noten auskommen. Und das Kuriose ist ja auch, dass diese Szene so große Herzen hat, dass immer noch ein Folkpunker Platz darin findet.

Tim Vantol schmettert seine Songs mit der Inbrunst raus, die es braucht, um solche Musik genießbar zu machen. "Take your hands out of your pockets and your shoulder to the wheel" - man ertappt sich beim Mitsingen, dabei wollte man doch erstmal skeptisch sein. Munter schrubbt die Gitarre drauf los, Tim Vantol kommt im Timbre Frank Turner recht nahe und am Ende stellt er auch noch seine stimmliche Power ganz ohne instrumentales Netz unter Beweis. Lebenshilfe, Bro-Hymnen, nennt es wie ihr wollt: Tim Vantol kann was. Kann ich guten Gewissens empfehlen.

"If We Go Down, We Will Go Together" ist am 4. April via Uncle M erschienen. Mehr unter www.timvantol.com. Hier gibt's Tourdaten:

21.03. NL – Hengelo – Metropool #
22.03. NL – Middelburg – De Spot #
28.03. DE – Bonn – Harmonie // WDR Crossroads Festival #
05.04. NL – Uden – De Pul #
12.04. NL – De Weere – Palmpop Fest #
24.04. AT – Timelkam – Gei #
26.04. AT – Kapfenberg – Overdrive Festival #
27.04. DE – Region München/Dachau/Germering*
28.04. DE – Region Augsburg/Gersthofen/Bobingen *
29.04. DE – Region Ulm/Dornstadt/Günsburg *
30.04. DE – Region Stuttgart/Reutlingen/Ludwigsburg *
01.05. DE – Region Koblenz/Neuwied/Mayen *
01.05. NL – Stuttgart – Live vor den Hallen Festival
05.05. NL – Den Haag – Bevrijding Festival #
05.05. NL – Zwolle – Bevrijding Festival #
24.05. NL – Grootenbroek – Forver Young Fest #
08.06. NL – Tienaray - Gaellus Open Air #
14.06. DE – Saarwelingen - Rockcamp #
04.07. NL – Ameland – MadNes Fest
10.07. NL – Vlissingen – Onderstroom Festival
19.07. DE – Karlstadt – Umsonst und Draußen #
25.07. DE - Bausendorf – Riez Open Air #
26.07. LX – Luxemburg – Food For Your Senses Fest #
16.08. DE - Schloss Holte-Stukenbrock - Serengeti Festival #
16.08. DE – Hude – Garden Of Voices Fest #
# Full-Band
*  Wohnzimmer Tour, Infos auf http://www.timvantol.com

Und hier noch zwei Videos, ein offizielles und ein Live-Clip.



Mittwoch, 2. April 2014

Off! streamen ihr neues Album via NY Times

Am 11. April erscheint das neue Album von Off!, der Band um Keith Morris (Black Flag, Circle Jerks). Bei der New York Times (!) streamt das Album in voller Länge. Hier geht's zum Hörgenuss. Vorausgesetzt man steht auf Minuteneruptionen mit Lo-Fi-Charme.

Dienstag, 1. April 2014

Jack White präsentiert neuen Song "High Ball Stepper" vom kommenden Album "Lazaretto"



Jack White veröffentlicht am 10. Juni mit "Lazaretto" den Nachfolger zu seinem 2012er-Soloalbum "Blunderbuss". Jetzt schon kann man sich Song "High Ball Stepper" daraus anhören.