Sonntag, 2. März 2014

Danke, Pascow: für diese Platte und den Textwettbewerb

So Herrschaften, nach zwei Wochen krankheitsbedingter Blogpause geht's endlich wieder los.

Und wir starten mit einem großen Knall. Denn am Freitag haben Pascow ihre neue Platte "Diene der Party" veröffentlicht. Schon seit Wochen rotierte die Promo-CD bei mir, und zwar fast nonstop. Die Platte ist das Beste, was man seit Langem an deutschsprachigen Punk zu hören bekommen hat. Ganz im Ernst. Das liegt zwar zum einen an der Musik, aber vor allem auch an den Texten. Die sind bissig, klug und sehr einprägsam. Einen ausführlichen Artikel dazu hab ich am Samstag in der Wochenendbeilage der Schwäbischen Zeitung veröffentlicht.

Und jetzt noch was in eigener Sache. Pascow haben ja vergangenes Jahr einen Textwettbewerb gestartet. Der Deluxe-Version liegt ein Buch mit Texten zu den jeweiligen Song bei. Ohne den Text und den Song zu kennen, haben die Beteiligten etwas geschrieben, was sie mit dem jeweiligen Songtitel verbinden. Prosa, Kurzgeschichten, Liedtexte: Namen wie Bela B. oder Falk Fatal tauchen in der Liste auf, viele haben Vorbildung als Schriftsteller oder Poetry-Slammer. Einen Titel haben Pascow zum Wettbewerb ausgeschrieben. Zum Song „Smells like twen spirit“, der - klar - an Nirvanas großen Hit „Smells like teen spirit“ erinnert, forderten sie ihre Fans auf, kreativ zu werden. Ich habe es mit meinem Text unter die zehn Finalisten geschafft. Da alle Texte so gut gewesen seien, habe man sich dabei nicht entscheiden können, heißt es vonseiten der Band. Also losten die Musiker losten den Sieger aus. Dabei habe ich zwar nicht gewonnen (Gratulation an dieser Stelle an den Sieger Christoph Greger) – aber die Texte, die es nicht ins Buch geschafft haben, sollen trotzdem in einem eigenen Textband abgedruckt werden. Meinen Text mit dem Titel "Doch schon so spät" könnt Ihr dann bald auch hier auf dem Blog lesen.

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