Montag, 30. September 2013

Video: Arcade Fire - Here Comes The Night Time



Arcade Fire ziehen mal wieder alle Register. Bevor Ende Oktober ihr neues Album "Reflektor" erscheint, verwirren uns die kanadischen Indie-Riesen mit einem wahnsinnigen Videoclip. Unter der Regie von Roman Coppola, dem Sohn von Francis Ford Coppola, ist ein 22 Minuten langer Film entstanden, in dem die neuen Songs "Here Comes The Night Time", "We Exist" und "Normal Person" gespielt werden. Mehr will ich gar nicht verraten, das wäre sinnloses Spoilern. Nur soviel: Haltet mal Ausschau nach ein paar Cameos von Schauspielern und Musikern. Will da jemand U2 von der Bühne kegeln?

Sonntag, 29. September 2013

Hörtest: Red City Radio - Titles

Ich gebe zu: 80 Prozent der Musik, die es gibt, empfinde ich nicht als Musik und 80 Prozent derer, die sie machen, nicht als Musiker. Das liegt daran, dass Radiosender eine gefühlte Handvoll titel rauf und runter nudeln, ignorieren, dass auch nach Bryan Adams "Summer of 69" noch gute Musik geschrieben wurde und Chartsmüll alle Kanäle verstopft - wenn nicht gerade Klingeltonwerbung läuft. Schuld an meiner Wahrnehmung sind aber auch Bands wie Red City Radio. Denn sie sind genau das, was ich von Musik will. Das Quartett aus Oklahoma ist der Prototyp der hart arbeitenden Punkrockband - und mit "Titles" haben sie jetzt ein zweites Album in petto, das die Stärken der Band auf den Punkt bringt und schwer begeistert.

Hart, aber herzlich: Red City Radio reihen sich ein in die Riege raubeiniger Punkrocker, die Hymnen für Holzfäller kreieren. Mir sind sie auf dem Pirate Satellite Festival ins Auge gesprungen und ins Ohr gegangen. Nach einer LP und einer EP (die danach postwendend auf Vinyl hermussten) nun also das zweite Full-Length-Album "Titles".  

Im Vorfeld sorgten die beiden Songs "Show Me On The Doll Where The Music Touched You" und "Two Notes Shy Of An Octave" ja bereits für Aufsehen, und auch die Clips. Aber hier gibt's noch mehr zu sehen - äh, zu hören. "Joy Comes With The Morning" zum Beispiel, das vormacht, wie man mehrstimmige Chöre fast schon AOR-mäßig, aber nicht peinlich bringen kann. Die duellierenden Gitarren und der Gesang, den sich Paul Pendley und Garrett Dale teilen, macht die Band unverwechselbar. Die Texte sind persönlich und politisch gleichermaßen und werden getragen von treibenden Ohrwürmern, die den Fuß kaum vom Gaspedal nehmen. „Titles“ hat Kandall Stephens produziert, für den Mix zeichnete Stephen Egerton verantwortlich (Descendents, All) und von Alan Douches (Converge, Kvelertak, The Dillinger Escape Plan, Streetlight Manifesto, Japandroids u.a.) machte das Mastering. Fans von Polar Bear Club und Hot Water Music werden kollektiv ausraspeln. Demnächst hoffentlich auch auf Tour zu sehen. 

"Titles" von Red City Radio erscheint am 4. Oktober via Gunner Records. Mehr unter http://www.redcityradio.net. Den Clip zu "Two Notes Shy Of An Octave" seht Ihr hier: 

Samstag, 28. September 2013

Song des Tages: The Hold Steady - 40 Bucks



Manchmal reicht ein Song, um wieder diese Begeisterung zu entfachen, die man ohnehin für eine Band hat. Ging mir jetzt so, als ich Bonustracks der "A Positive Rage" von The Hold Steady gehört habe. "40 Bucks" ist eine rare Perle der Band, die auf Platz eins meiner wichtigsten Bands aller Zeiten rangiert. Jetzt suche ich die Gitarren-Tabulatur dazu. Dieses cremige Lick will ich spielen können.

Freitag, 27. September 2013

Hörtest: Touché Amoré - Is Survived By

Der erste Satz entscheidet. Ein großartiger Schriftsteller hat das Talent, einen mit den Worten am Beginn in seinen Text zu ziehen. Wenn man so an die neue Platte der US-Post-Hardcore-Band Touché Amoré herangeht, haben wir es bei "Is Survived By" mit einem John Irving zu tun, den ich nicht mehr aus der Hand legen werde.

In diesem Fall ist der Satz, der einem klar macht, dass man mehr hören will, dieser hier: "I was once asked how I’d like to be remembered and I simply smiled and said “I’d rather stay forever.”" Das sind Worte. Mal abgesehen davon, dass man sie sicher irgendwann auf irgendeinen (und nicht nur einen) Arm tätowiert sehen wird. Touché Amoré sind nicht umsonst ein Teil der "Wave", dieser Bewegung, die uns gelehrt hat, dass Hardcore mehr ist als Wifebeater, Prollgehabe und Biohazard. Wie auch die Kollegen von La Dispute haben sie etwas ganz schlimm Herzzerreißendes an sich. Wo Justin Dreyer aber immer kurz vorm Hyperventilieren und Heulen ist (was ich liebe), kommt Jeremy Bolm eine ganze Kante rauer und angepisster rüber. Touché Amoré, für mich strahlt das trotzige Teenage Angst aus, und man kann sich das auch nicht immer und dauernd anhören. Aber wenn, dann muss es sein und danach geht's einem besser, weil man das Gefühl hat, man habe einen Tausendmeterlauf hinter sich und die Lungen seien voller Sauerstoff. 

Und was ist das? Dur-Klänge? Mag ja sein, dass das Album zugänglicher klingt und melodisch wie nichts bisher. Aber trotzdem bleibt es treibend, bitter, emotional und tiefgründig. Produziert hat das Ganze Brad Wood (Sunny Day Real Estate, Smashing Pumpkins). Ein roher Live-Sound, der an den richtigen Stellen kratzt. 

Die Texte könnte man auch bei sich tragen und immer mal wieder einen Blick reinwerfen, damit man etwas über das Leben lernt - oder sich selbst darin wieder erkennt. Solche Kaliber: "There’s people that changed me. There’s songs that saved me from all of this. There’s days that defined me. There’s nights that gave me strength from all of this." Wie in Anyone/Anything. Oder sowas hier: "Without you I’m not pure. Without you I’m not clean. But if I’m going down with you, then you’re going down with me." So heißt es in Harbor. 

Und dann wird es plötzlich ruhig. "Non Fiction" nimmt sich anfangs ganz zurück und lässt auch musikalisch durchscheinen, dass hier nicht mehr nur die Dunkelheit regiert. Und dann ist es doch wieder das alte Arschloch Liebe, das alles retten kann. "This is survived by a love. This is survived by a fear; that all
that’s left when said and done is words you will never ever hear." Ach ja, auch der letzte Satz in großartigen Büchern ist meistens großartig. 

"Is Survived By" ist am 27. September erschienen via Deathwish. Mehr Infos unter http://www.toucheamore.com/

Donnerstag, 26. September 2013

SZene-Hörtest: Rise Against - Long Forgotten Songs

Rise Against sind auch so Tiere. Ich bin kein Fan der ersten Stunde, aber die Punkrocker haben es mir seit ihrem großartigen "Prayer of the Refugee" echt angetan. Jetzt kam eine B-Seiten- und Coversammlung raus, die viel mehr ist als eine Ansammlung von Füllmaterial. "Long Forgotten Songs" ist ein großes Plus für jeden Plattenschrank. Am Dienstag ist eine Rezi dazu von mir auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr meinen Text lesen.

Dienstag, 24. September 2013

Neue Videos von Red City Radio und Touché Amoré



Zwei prima Videos gab's heute. Red City Radio und Touché Amoré haben Clips raus, die sich beide in meiner virtuellen Clipwunschshow gut machen würden. Enjoy "Two Notes Shy of An Octave" und "Harbor".

Montag, 23. September 2013

Musik vs. Politik - Wenn Volker Kauder Karaoke singt



Solche Bilder hatten die Toten Hosen wohl nicht im Kopf, als sie den Song geschrieben haben: Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Volker Kauder und mehr CDU-Prominenz auf der Bühne - und als Siegerhymne "Tage wie diese" von Campino & Co. Nun müssen wir gar nicht aus musikkritischer Sicht anfangen, die Qualität der Gesangseinlagen zu bewerten. Ob der Erfinder des Karaoke sich da eine Zeitmaschine wünscht, um seine Errungenschaft rückgängig zu machen? Ausgerechnet die Hosen. Erst Ende August hatten sich die Düsseldorfer Punkrock-Veteranen klar davon distanziert, dass ihr Hit vom Album "Ballast der Republik" im Wahlkampf missbraucht wird. Hierzulande tut man sich damit schwer. Vor allem, wenn konservative Politiker Rockbands einspannen wollen. Wobei man sich nichts vormachen muss: Wetten, dass auch CDU-Wähler die Hosen hören? Auch wenn man das als Künstler nicht immer wahrhaben will: Fans kann man sich nicht aussuchen. In den USA ist es gang und gäbe, dass Künstler sich politisch profilieren: Bruce Springsteen oder Katy Perry gingen für Obama in den Ring.



Fakt ist: Musik und Politik, das ist ein zweischneidiges Schwert. Und wenn Politiker versuchen, Musiker oder ihre Kunst für ihre Zwecke zu nutzen, reagieren sie allergisch. Die Smiths etwa. Die gibt's nicht mehr, und Johnny Marr und Morrissey sind sich eigentlich nicht grün. Aber als sich der britische Premier David Cameron als Fan outete, fuhren sie ihm unisono über den Mund. "This Charming Man" - das ist Cameron für den Mozfather und seinen Gitarrenkollegen sicher nicht.



Motörhead-Legende Lemmy beispielsweise sagte mal in einem Interview mit dem Szene-Blatt Rock Hard, dass Rock'n'Roll immer am besten sei, wenn es um "a wop bop a loo bop a wop bam boom" geht - also sinnfreie Singalongs, die man auch nach drölf Whiskeyinfusionen noch mitgrölen kann. Für ihn hat Politik in der Musik nichts zu suchen - gerade weil Musik quasi Unterhaltung und Zuflucht vor der rauen Welt sehen soll. Auch neuere Songs wie "Rock Out" spricht mit seiner legendären Textzeile "Rock out with your cock out" in dieser Hinsicht wohl Bände.



Komplett anders sehen das Ministry. Al Jourgensen, Mastermind der Industrial-Pioniere, sagte in einem Interview mal, dass die Platten seiner Band immer am besten seien, wenn ein Republikaner im Weißen Haus sitzt. Mit George W. Bush hatten Ministry ihren Meister gefunden. "Lies Lies Lies" zeugt davon.



Auch die dänischen Mod-Rocker von The Movement machen keinen Hehl aus ihrer politischen Überzeugung. In Songs wie "They Wont Help You" beziehen sie klar Stellung und bekennen sich zu Antifaschismus, Kapitalismuskritik und heute schon wieder nostalgisch anmutenden sozialistischen Positionen.


Aber so wird dann eben wieder ein Schuh draus. Musik soll nicht nur Partyberieselung sein, finde ich. Rage Against The Machine haben vieles richtig gemacht. Auch wenn die Parolen plakativ waren.


 Würdige Nachfolger fanden sie in System of A Down. Wobei es auch Menschen gibt, die am folgenden Song nur den Refrain toll finden - und die Ironie und die Message nicht kapieren.

Samstag, 21. September 2013

Was darf's sein, Vinyl oder Stream?

Digital vs. Vinyl: Ein ewiges Streitthema unter Musikliebhabern. Die Musikindustrie setzt zunehmend aufs Netz - und hat jetzt erstmal die digitale Form des Musikkonsums zum Umsatztreiber machen können. Ich geb offen zu: Ein Leben ohne Platten, die ich aus dem Schrank nehmen und auflegen kann, ist für mich unvorstellbar. Umso interessanter war es, sich über das Thema mit einem überzeugten Stream-Nutzer zu unterhalten. Felix Willikonsky, Inhaber des Indie-Labels Flix Records, das hier auch schonmal ausführlich vorgestellt wurde, hat mir Rede und Antwort gestanden. Das Resultat war ein großer Aufmacher im Journal der Schwäbischen Zeitung. Erschienen am Dienstag, 3. September. Der Kasten "Tschüss, du alte Plattensammlung" ist übrigens nicht von mir, sondern von einem Kollegen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr die Story lesen.

Mittwoch, 18. September 2013

Red City Radio: Neues Album "Titles" kommt am 11. Oktober



Red City Radio waren ja eine der positiven Überraschungen für mich, als ich 2012 beim Pirate Satellite Festival in Stuttgart war. Jetzt naht das neue Album "Titles", das hierzulande am 11. Oktober via Gunner Records erscheint. Die Platte gibt's auf rotem Vinyl (limitiert auf 400 Stück) sowie auf CD. „Titles“ hat Kandall Stephens produziert, vonStephen Egerton (Descendents, All) besorgte den Mix, das Mastering stammt von Alan Douches (Converge, Kvelertak, The Dillinger Escape Plan, Streetlight Manifesto, Japandroids u.a.). Oben seht Ihr das Lyric-Video zu "Show Me On the Doll Where The Music Touched You". Einen Album-Teaser findet Ihr auf Youtube.

Dienstag, 17. September 2013

Konzertkritik: Frank Turner in Lindau

Blaue Stunde: Frank Turner in
Lindau.    Foto: Daniel Drescher
Frank Turner hat seinen Auftritt in Lausanne abgesagt. Der Rücken macht ihm zu schaffen. In Lindau hat er das bereits erzählt, auf seinem Blog hat er das auch schon angedeutet. Wie sein Gig in Lindau war, könnt Ihr auf schwaebische.de lesen. Da gibt es auch eine Fotostrecke. Und noch mehr Bilder wie das blaue hier zu sehen.

Montag, 16. September 2013

Bill Callahan: Neues Album "Dream River" kommt am Freitag



Wie genial, dass am 20. September das neue Album von Bill Callahan erscheint. Der Vorgänger "Apocalypse" war ein Highlight 2011. Jetzt also "Dream River". Davon gibt es "Small Plane" jetzt bei NPR zu sehen und zu hören. Ich muss mir mal die Haut wieder glattziehen gehen nach der Gänsehaut.

Samstag, 14. September 2013

SZene-Sehtest: Die Ärzte - Die Nacht der Dämonen

Ich bin ja nicht äbergläubisch. Aber jetzt ist mir gestern doch was Schreckliches passiert. Heute morgen ist es mir eingefallen. Ich hab nichts gebloggt. Einfach vergessen. Vor lauter Begeisterung über die neuen Veröffentlichungen, die es gestern gab. The Flatliners, der neue Star-Trek-Film - und natürlich die neue DVD von Die Ärzte. "Die Nacht der Dämonen" nennt sich der neueste Streich der besten Band der Welt. Bereits am vergangenen Dienstag ist auf der SZene-Seite der Schwäbischen Zeitung eine Besprechung von mir erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr die Geschichte lesen. 

Donnerstag, 12. September 2013

Hörtest: The Flatliners - Dead Language

Alle werden softer, melodiöser, kommerzieller? Nix da. The Flatliners reißen auf "Dead Language" die Regler auf, spielen konstant nach vorne, machen ihn rein und feuern sich dabei selber so hart an, dass jede Torchance zum Volltreffer wird. Und das, obwohl man immer denkt, dass im Punkrock eigentlich mal alles gesagt sein müsste. 

Das Cover sieht total nach Hot Water Music aus. Und klar, rauhbeinig und gitarrenlastig sind die die Kanadier hier ja auch. Aber eine weitere Kopie sind sie nicht. Mich haben sie schon bei den Punkrock Holidays kassiert, die vom Bierbecher-Desaster bei NoFX gekrönt wurden. Wie, hab ich mich an diesem Sommertag damals gefragt, wie können so junge Burschis so hochhackig professionellen Punkrock rausdreschen? "Count Your Bruises" überwältigte mich, "Monumental" nahm mich gefangen. Waren aber die melodiöseren Nummern der Band um Jungspund Chris Cresswell. Da muss ich bei "Dead Language" erstmal durchatmen. Aufdringliche Hits gibt es hier nicht. Derb, roh wuchtig - selten hat man bei einer Platte das Gefühl, mitten im Club zu stehen und die Gitarrenriffs direkt an die Rübe gesägt zu bekommen. Das hier ist aber so eine. Nur, weil man sich umschaut und merkt, dass niemand um einen herum pogt, ist man dann wieder in der Realität.

Die ersten Sekunden im Opener "Resuscitation of the Year" fühlen sich noch nach The Weakerthans" an, abe dann kommt das Distortionpedal, der raue Gesang, die erste Hookline. "I'm coming back to life again"....Aber hallo. Das Schöne an solchen Songs ist ja: zuerst findet man sie etwas sperrig, nicht im proggigen Sonne, sondern weil sie rau und unpoppig sind. Dann will man es aber gar nicht mehr anders. Nach dem dritten Hören entfaltet sich die Schönheit, man freut sich am Spiel von Zuckerbrot und Peitsche. Dabei sind The Flatliners vor allem durch ihre nach vorne drängende Art heftig. Positiver Stress. Aber sie täuschen die Hits auch gut an: "Caskets Full" beginnt, als ob es immer mit dieser Melodie wuchern will, schlägt dann aber nochmal Haken und bleibt am Ende fies im Ohr hängen.

Im Gegensatz zum Vorgänger "Cavalcade" wirken die Stücke noch homogener, durchdachter. Mag auch an den Gigs liegen, die die Band seitdem absolviert hat. Es waren nicht eben wenige. Reife Leistung. Und danke, Männer: Seit dieser Band muss ich beim Wort "Flatliners" nicht mehr an den Thriller denken. Sondern an gute Musik. Aber das nur nebenbei.

"Dead Language" von The Flatliners erscheint am Freitag, 13. September, via Dine Alone Records. Mehr unter www.theflatliners.com/dead-language. Bei Alternative Press streamt die Platte in voller Länge. Hier noch "Drown in Blood":

Mittwoch, 11. September 2013

In 100 Riffs durch die Rockgeschichte


100 Riffs (A Brief History of Rock N' Roll) from Chicago Music Exchange on Vimeo.

Hab ich eben zufällig gefunden, als ich ein Video der Fratellis gesucht habe. Das ist so gut, das musste ich Euch einfach zeigen. Den Kanal von Chicago Music Exchange sollte ich wohl mal näher begutachten.

Dienstag, 10. September 2013

SZene-Hörtest: Nine Inch Nails - Hesitation Marks

Die Nine Inch Nails sind auch so eine Band, die mich auf Schritt und Tritt begleitet. Angefangen hat alles mit "The Crow". Zu dieser düsteren Comic-Verfilmung mit Brandon Lee in seiner letzten Rolle steuerten Trent Reznor damals ein Joy Division Cover bei. "Dead Souls" war das. Eines der seltenen Cover, die das Original übertreffen. Steile These, klar. Aber ich finde, haltbar.

Das neue Album "Hesitation Marks" jetzt also. Er hat ein paar Runden ausgesetzt, der Mann, der zuletzt mit Filmmusik einen Oscar abräumte. Eine ausführliche Story aus meiner Feder zum neuen Album ist am Samstag auf der SZene-Seite in der Wochenendbeilage der Schwäbischen Zeitung erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr den Artikel lesen.

Montag, 9. September 2013

Heartsounds: Neues Album "Internal Eyes" kommt im Oktober

Da war ja noch was. Heartsounds wollte ich Euch schon letzte Woche ans Herz legen. Aber da der Druckschluss des SLAM nahte, musste ich hier mal kurz pausieren. Und zwar: Neues Signing beim Indie-Label Flix Records sind die kalifornischen Punkrocker von Heartsounds, Das neue Album "Internal Eyes" erscheint am 18. Oktober im Vertrieb von Cargo. Der Vorgänger hieß "Drifter" und erschien bei Epitaph Records.
Jetzt könnte man sagen: Jaja, alles schon gehört. Aber was positiv auffällt: Den Gesang teilen sich Ben Murray und F
ronterin Laura Nichol. Dicker Sound. Hört Euch nur mal "The World Up There" an. Das Album wird als CD und auf 100 Stück limitierte LP in weißem Vinyl mit blauem Sprinklern in ausgewählten Plattenläden erhältlich sein.
Direkt bei Flix Records kann man die Platte in drei verschiedenen Varianten vorbestellen. Cheers!
 

Donnerstag, 5. September 2013

Arcade Fire posten ersten Teaser für "Reflektor"



Arcade Fire haben auf ihrer Internetseite einen Vorgeschmack auf ihr neues Album veröffentlicht: ein 41 Sekunden langes Video, das mit Keyboards und Percussion unterlegt ist. In absichtlich undeutlich gehaltenen Bildern sehen wir Eindrücke von den Aufnahmen in einem Haus am Meer, mindestens Win Butler und Regine Chassagne sind zu erkennen. Das viral anmutende Video ist an ein Datum gekoppelt: 9.9., 9 pm heißt es am Ende. Da das neue Album "Reflektor" erst am 29. Oktober erscheint, darf man gespannt sein, was passiert. Wetten, dass es mit Bild und Ton zu tun hat?

Mittwoch, 4. September 2013

Kvelertak: Vorschau auf "Evig Vandrar"



Der nächste Video-Clip von Kvelertak wird ein Sci-Fi-Comic: Die norwegischen Metaller zeigen eine knapp einminütige Vorschau auf "Evig Vandrar" im Netz. Darunter fragen sich viele Nutzer, ob der Planet Tattooine sein soll. Fakt ist: Sieht schon etwas nach Star Wars aus. "Evig Vandrar" stammt vom zweiten Album "Meir", das im Frühjahr erschienen ist. Einen Artikel basierend auf einem Gespräch, das ich im Juni mit der Band geführt habe, könnt Ihr hier lesen.

Dienstag, 3. September 2013

SZene-Hörtest: Kreator - Dying Alive

Metal kommt in Flashbacks. Ab und an der Griff ins Plattenregal, eine alte Iron Maiden Maiden, eine epische Iced Earth, eine furiose Dream Theater. Oder eben Thrash. Kreator sind da prädestiniert. Und mir jederzeit lieber als zum Beispiel Slayer. Keine Ahnung warum. Muss an den Interviews liegen, die Mille Petrozza gibt. Der hat's echt drauf. Jetzt also "Dying Alive", die neue Live-Doppel-CD slash DVD und so. Das musste auch im SZ-Land sein. Auf der SZene-Seite heute ist meine Rezi erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr sie lesen. Bis bald im Moshpit!