Sonntag, 27. Januar 2013

Drauf freuen: Thermals mit neuem Album

Ein Jahr, in dem ein neues Album der Thermals erscheint, ist schon mal grundsätzlich sympathisch. Elf Jahre ist die Gründung der Lo-Fi-Indierocker aus Portland, Oregon, jetzt her. Und auch bei dieser Band gilt, wie bei einigen anderen in meinem Plattenschranke: Danke, Thomas. Ich erinnere mich noch recht detailliert an die Strandparty, bei denen das völlig unproduzierte Debüt "More Parts Per Million" den Bodensee und die Feiernden beschallte. Seitdem bin ich sie nie wieder losgeworden. Jetzt also ein neues Album. Titel und VÖ-Datum stehen noch nicht fest. Aber es soll tönen wie eine Mischung aus den Klängen eben jenes krachigen Debüts und der Platte nach der Platte danach. Mitgekommen? "The Body, The Blood, The Machine" ist gemeint. Schnell, laut, unglaublich gruselig und unbestreitbar eingängig soll es laut Pressetext werden. Nach dem etwas ruhigeren "Personal Life" (siehe "Never Listen To Me" im Video oben) kein Fehler. Mit an Bord als Produzent: John Agnello, der schon für Dinosaur Jr., Sonic Youth und The Hold Steady gearbeitet hat. Anlässlich des zehnten Geburtstags von "More Parts Per Million" legt Sup-Pop jetzt die ersten drei Alben der Thermals neu auf. In limitiertem, farbigen Vinyl. Die PR-Agentur sagt dazu: "Sit back, drop the needle, and let the Thermals take you back to a time of wonder and innocence, a time when indie rockers still shaved their faces, and you had to actually go into a store if you wanted to steal a record." Am schönsten sind die Pressetexte, bei denen man merkt, dass der Schreiber einen Bezug zum Thema hat.

Samstag, 26. Januar 2013

Im Abdera geht die Sonne auf: Rigna Folk stellen ihr neues Album vor

Nächste Woche schon was vor? Nein? Dann empfehle ich einen Besuch in der Kulturhalle Abdera in Biberach. Dort stellen Rigna Folk ihr neues Album "Sól" vor. Was es genau damit auf sich hat, lest Ihr im nebenstehenden Artikel von mir, der heute in der Wochenend-Beilage der Schwäbischen Zeitung erschienen ist. Per Klick auf das Bild könnt Ihr die Story lesen. Einfach in neuem Tab öffnen und zoomen, die Auflösung gibt's her. Oder abspeichern und dann lesen. Geht auch.

Freitag, 25. Januar 2013

Memoriez wollen Eure Hilfe


MEMORIEZ CROWDFUNDING from MEMORIEZ on Vimeo.

Crowdfunding ist der neue Hit im Musikbusiness. Amanda Palmer hat über eine Millionen Dollar damit gemacht, Murder By Death konnte man für ein Wohnzimmerkonzert ersteigern. Auch die Hamburger Band Memoriez setzt jetzt auf Unterstützung durch Fans. Am 28. März erscheint das Debütalbum "Huntin' a Hurricane" des Quartettes via Trickser. Uns erwarten "Beck'scher Ideenreichtum, kraftvolle Bläser und Soul-Elemente á la Dr. John", heißt es im Promo-Info. Um die Pressung des Debüts zu finanzieren, sollen Musikaffine anschieben. Oben seht Ihr einen Video-Aufruf, in dem sich Reimer Bustorff (Kettcar/Grand Hotel), Swen Meyer (Produzent), Smoke Blow, Liedfett, Findus und Yesterday Shop dafür stark machen. Wer mitmachen möchte, folgt nicht dem weißen Kaninchen, sondern einfach diesem Link. Mehr über die Band auch auf Facebook und auf der Internetseite von Memoriez.


Donnerstag, 24. Januar 2013

Far From Finished verschenken "Mother Mercy"

Die neue EP "Let's Be Frank" kommt im März: Far
From Finished machen wieder Laune.       Foto: pr

Das klingt ja fast nach frühen Donots. In jedem Fall: nach poppigem Punkrock. Coole Sache. Far From Finished aus Boston bringen am 8. März ihre neue EP "Let's Be Frank" über  Flix Records (Vertrieb: Cargo Records) raus. Jetzt verschenkt das Trio vorab den ersten Song davon. Via Soundcloud könnt Ihr "Mother Mercy" gratis herunterladen. "Let's Be Frank" ist bereits bei Flix Records in orangenem und grünem Vinyl vorbestellbar.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Video: Coheed and Cambria live bei Conan O'Brien

Coheed And Cambria veröffentlichen am 22. Februar "The Afterman: Descension", den zweiten Teil eines neuerlichen Ausflugs in das Universum der Amory Wars, den sie ja schon auf den Alben vorher ausführlich zum Thema gemacht haben. Bei Conan O'Brien gab's jetzt einen Vorgeschmack: "Dark Side Of Me". In dieser Form sind die Prog-Rocker aus New York wieder ein heißer Favorit für den Plattenteller.

Montag, 21. Januar 2013

Darf ich vorstellen: Buke & Gase

Ich bin verliebt. Mal wieder. Frisch verliebt. Die beiden heißen "Buke & Gase". Und da ich Euch nicht auf die Folter spannen will bis zur Rezi des neuen, am 22. Februar erscheindenden Albums "General Dome" - die in Kürze hier zu lesen sein wird -, schaut Euch doch schon mal an, was Arone Dyer und ihr Bandkollege Aron Sanchez vor zwei Jahren beim Tiny Desk Concert bei NPR so veranstaltet haben. Das darf niemand verpassen, der ernsthaft von sich behauptet, gute Musik zu hören. Der Bandname steht übrigens für die beiden ausschlaggebenden Instrumente: Die "Buke" ist eine sechssaitige frühere Bariton-Ukulele, der "Gase" ein Hybrid aus Gitarre und Bass. Früher schrieb sich die Band "Buke and Gass". Egal, wie sie heißen: Die beiden sind der Wahnsinn. "Die Meshugga der Ukulele-basierten Musik" kommentierte ein User auf Youtube. Guter Vergleich.

Sonntag, 20. Januar 2013

Sonntags-Soirée: Earthbend - Serenity

Es gibt Bands, da muss man persönlich werden, wenn man über sie schreibt. Earthbend sind so eine. Schade, dass das hier vermutlich das letzte Lebenszeichen ist, was die Finsterwalder von sich geben. Ein Nachruf. 

Es war einfach niedlich, als ich sie 2008 im Kulturladen in Konstanz gesehen habe. Sie waren noch auf der Suche nach einer Übernachtungsgelegenheit, hatten ein Pappschild gemalt, man könne sich bei ihnen melden, wenn man was wüsste. Fans beäugten es, ärgerten sich, dass sie nicht aus der Gegend kamen oder nur ein viel zu kleines Studentenzimmer anzubieten hätten. Ich ärgerte mich, dass ich nicht in Konstanz wohne. Dann gingen Earthbend auf die Bühne, und fegten allen Ärger weg. Mit ihrem wohlüberlegten Rock, der abwechselnd proggig, zupackend und groovend daherkam, schraubten sie mir ein breites Grinsen ins Gesicht. "Dragon Lady" kannte ich schon, aber das Album "Harmonia" musste an dem Abend mindestens noch mit. Und jetzt also "Serenity". Heißt soviel wie Gemütsruhe. Und so klingt es auch.

Ein Song über eine weitere geheimnisvolle Frau eröffnet das Album, die "Gypsy Queen" ist ein melodischer Rockbrocken. Dann folgt das 70er-Donnerschlag-Riff im Titelsong. Trotzdem, um retro zu sein, sind Earthbend viel zu schlau, auch wenn Mike Patton sie da vielleicht in der Wolfmother-Ecke sehen würde. Dass die Band für ihr neues Album wieder mit Kurt Ebelhäuser zusammengearbeitet hat, merkt man "Jitter Jive" deutlich an: Diese Chöre, die hatten Blackmail auf "Tempo Tempo" entdeckt und seitdem nicht nur den Donots vermacht ("Stop The Clocks"). Blackmail-Mastermind und Soundkoryphäe Kurt Ebelhäuser ist voller Euphorie über seine Produktion: Mir sagte er kürzlich in einem Interview, das in der nächsten SLAM erscheint, dass er mit dem Album sehr glücklich ist. Kann man verstehen, wenn man sich diese Wucht zu Gemüte führt. Oder "Airplane": Man kann sich richtig vorstellen, wie Kurt Ebelhäuser dem Gitarristen und Sänger André Kunze da nochmal und nochmal auf die Finger schaut, als er die ersten Töne spielt und zu noch mehr Gefühl auffordert. In einigen Songs packt er auch selbst die Gitarre aus, Olli Wong (Gods of Blitz) ist inzwischen als Bandmitglied Nummer Vier mit an Bord. Mit den aufgelösten Blitzgöttern haben Earthbend eines gemeinsam: Sie rocken nicht so albern modern wie manch andere, sondern haben ihren Schmelz in den 70er-Jahren aufgesammelt. Dazu kommt, dass sie große Melodien schreiben, ohne pathetisch oder albern zu wirken. Und was ist das mit diesem entrückten Sample in "Steamers"? Sehr cool. Und wie dann "Aftermath" nochmal alle Register zieht - auch wenn der Name sinnig ist. Denn:

Jetzt kommt der Wermutstropfen. Es wird keine Live-Shows geben. Man hat den Eindruck, so richtig weiß die Band noch nicht, ob es weitergehen soll. Immerhin: Ursprünglich sollte das Album nur als Download erscheinen. Auf Facebook verkündete die Band, sich mal zu überlegen, "Serenity" auch als Vinyl anzubieten - eine Kostenfrage. Tja. "Vollbremsung" heißt es, von Auflösung mag noch keiner sprechen, aber wer weiß schon, was passieren wird? Eins ist klar: Es wäre verdammt schade um diese multitalentierte Band. Können wir vielleicht irgendwas machen? Eine Petition starten? Eine Kickstarter-Offensive zünden? Mitstreiter dürfte es genügend geben.

Ach ja: An jenem Abend in Konstanz haben mich Earthbend umgehauen. Blackmail nicht. Knapp zwei Monate nach dem Auftritt trennten sie sich von ihrem Sänger Aydo Abay. Hinterher ist man immer schlauer, aber ohne Scheiß: Dass etwas mit der Kommunikation nicht stimmt, merkte man da schon. Da wurde aber alles gut, Ihr dürft Euch auf "II" freuen. Nur das ist eine andere Geschichte. Demnächst auch auf Tinnitus Attacks zu lesen.

"Serenity" von Earthbend ist am 13. Januar via Noisolution erschienen. Mehr unter www.earthbend.de.

Samstag, 19. Januar 2013

Hörtest: I Am Kloot – Let It All In

Wie machen die das immer? Schon wieder so eine Schönheit. I Am Kloot können kein schwaches Album aufnehmen. Auch das hier ist voller Harmonie für Ohren, die auch die leisen Klänge schätzen. 

Es gab diesen Moment, da steh ich mit einer Kollegin auf dem Southside vor der Bühne, in fünf Minuten fangen die Foo Fighters an, aber I Am Kloot lassen einen das fast vergessen und die ersten paar Minuten verpassen. Die Kollegin meint, I Am Kloot seien alte Männer. Recht hat sie. Sie sagt auch, die alten Männer hätten gute Geschichten zu erzählen, die sie mit schöner Musik untermalen. Auch damit liegt sie richtig. Und auf „Let It All In“ ist das nicht anders.

Von Guy Garvey (Elbow) produziert, ist das neue Album ein weiterer Schritt der drei Musiker aus Manchester auf dem Weg zum perfekten Popsong. I Am Kloot bedienen sich dabei wundersamer Momente und Instrumente, wie im Titelsong, wo dezente Bläser Lambchop-Feeling aufkommen lassen. Pianopassagen und ein orchestraler Ausbruch umarmen sich in „Hold Back The Night“, während „Mouth On Me“ sich tanzend Richtung Swing aufmacht. Oder „Some Better Day“: Ein beatlesker Hoffnungsschimmer. Gitarrist und Sänger John Bramwell, Drummer Andrew Hargreaves und Bassist Peter Jobson haben bereits mit dem Vorgänger „Sky At Night“ sehr zu gefallen gewusst. Wer den nachdenklichen Sound von Calexico mag, müsste auch hier fündig werden, auch wenn die Bands komplett unterschiedlich sind. 37 Minuten komplette Entrückung – dann Verzückung. Wie lange? Immer wieder, weil man diese Platte regelmäßig auflegen wird.

„Let It All In“ von I Am Kloot ist am Freitag, 18. Januar, bei Pias Recordings erschienen. Mehr unter http://iamkloot.com

Donnerstag, 17. Januar 2013

SZene-Hörtest: Hot Water Music - Live In Chicago

Gut, dass sie zurück sind. Hot Water Music haben gefehlt, auch wenn die Solo-Ausflüge gut und wichtig waren. Auf der SZene-Seite in der Schwäbischen Zeitung vom Dienstag, 15. Januar, ist eine Plattenkritik von mir zur neuen Live-Scheibe "Live in Chicago" erschienen. Per Klick aufs Bild könnt Ihr sie lesen. Und wer optische Eindrücke haben möchte: Beim Rolling Stone und bei Noisey könnt Ihr jeweils ein Video gucken. Beim Rolling Stone kann man das Album auch gleich streamen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Anti-Flag, Donots, Billy Talent, Beatsteaks: Gemeinsame Sache für Amnesty International

Ein Toast auf die Freiheit: Anti-Flag bringen eine neue Single auf den Markt. Gemeinsam mit den Donots, mit denen sie sich ja auch schon mehrmals zusammengetan haben, sowie Bernd von den Beatsteaks und Billy Talents Ian D'sa haben sie den Song "Toast To Freedom" gecovert. Anlass: Der 50. Geburtstag von Amnesty International. Mit AI haben AF letztes Jahr schon für den Clip zu "This Is The New Sound" zusammengearbeitet. Die Erlöse der Single gehen zu 100 Prozent an Amnesty International. Am 8. Februar erscheint das Teil als Seven Inch auf Vinyl und natürlich auch als digitaler Download. Vorbestellbar ist er bei Uncle M, digital gibt's ihn bei iTunes (enthält neben MP3 des Songs auch das offizielle Musikvideo, eine Extended-Version und ein digitales Booklet) und bei Amazon. Ein Teaser-Video seht Ihr oben.

Das Cover entstand im Herbst 2012: Anti-Flag waren mit Billy Talent auf Tour und nahmen "Toast To Freedom" neu auf: Der von Carl Carlton geschriebene Song erinnert an die Amnesty International Gründung vor 50 Jahren und sei als Manifest für Frieden und Freiheit heutzutage aktueller denn je, heißt es von seiten der Promoagentur. Die Donots steuerten dafür Background-Vocals bei, Bernd von den Beatsteaks sowie Ian D`sa von Billy Talent spielen auf dem Track Gitarre.

Uncle M hat uns auch noch ein paar Infos zum Hintergrund geliefert. For your reading pleasure:

"Es ist der 31. Juli 2012, als aus sich eine Idee zum Selbstläufer entwickelt. ANTI-FLAG, das vor rund 20 Jahren in den linkspolitischen Untergrund von Pittsburgh/Pennsylvania geborene und heute arenataugliche Punk-Quartett um Sänger Justin Sane und Bassist Chris #2, spielt im Berliner Club Cassiopeia ein Benefiz-Konzert für die seinerzeit inhaftierten PUSSY RIOT-Mitglieder Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alyok Hina und Yekatherina Samutsevich. 200 eingeweihte Die-Hard-Fans werden Zeuge der Show, darunter Jochen Wilms, langjährige Freund und Weggefährte von ART FOR AMNESTY INTERNATIONAL Gründer Bill Shipsey.

Wilms, ANTI-FLAG sowie die ebenfalls aktiv an der Benefiz-Show mitwirkende Band RADIO HAVANNA und deren Label UNCLE M sind sich einig, ihre Wut und ihr Unverständnis ob der Inhaftierung der PUSSY RIOT-Mitglieder über das Benefiz-Konzert hinaus artikulieren zu wollen. Die Parteien schmieden den Plan, ihre Version des Songs „Toast To Freedom“ aufzunehmen, so wie es bereits namhafte Künstler wie Marianne Faithful, Kris Kristofferson, Larry Campbell, Gentleman oder der Schauspieler Ewan McGregor getan haben. Vereint in dem Wunsch, der weltweit grassierenden Armut, Ausbeutung und Ungerechtigkeit wort- und gestenreich entgegen zu stehen, äußern diese Künstler mit „Toast To Freedom“ nicht nur ihren Unmut über den Einfluss von Lobbyisten, der Wirtschaft, der großen Konzerne oder Religionen auf Politik, Gesetzgebung und Regierungen, sondern „trösten mit dem Song über Verluste hinweg und helfen, den Schmerz zu überwinden“, wie Mitautor/Koproduzent Carl Carlton treffend zusammenfasst.

Keine drei Monate später nimmt der der grob skizzierten Masterplan Gestalt an, als sich die Mitglieder von ANTI-FLAG mit dem Produzenten Jochen Wilms in den geschichtsträchtigen Berliner Hansa-Studios versammeln, um dort unter aktiver Mithilfe einiger alter Freunde und Weggefährten ihre Version von „Toast To Freedom“ einzuspielen - darunter BILLY TALENT-Gitarrist Ian D’Sa, Bernd Kurtzke von den Berliner BEATSTEAKS und der komplett angetretenen Band DONOTS aus Münster. Gemeinsam spielt das in Geist und musikalischer Sozialisation vereinte Klang-Kollektiv ein lautes, in jeder Zeile und mit jedem Akkord verankertes Manifest des Widerstands ein, ein Lied, das über Genre- und Länder-Grenzen hinweg eine Menge Staub aufwirbeln und schlafende Hunde wecken dürfte.

„Inspiriert vom Schicksal von PUSSY RIOT und unter Mithilfe einiger guter Freunde hoffen wir, dass wir mit die Message von ’Toast To Freedom’  an Menschen herantragen können, deren Ohren bisher verschlossen blieben. So wie uns PUSSY RIOT inspiriert haben, im Angesicht von Unterdrückung und Ungerechtigkeit niemals aufzugeben und niemals zu schweigen, hoffen wir, mit diesem Song Ähnliches vollbringen zu können. Das hier ist unser Ruf nach Freiheit.“ 
(ANTI-FLAG)

"Anti Flag are the punk successors to legendary folk singers Woodie Guthrie, Pete Seeger, Bob Dylan and Joan Baez. Their influence and impact is reminiscent of The Plastic People of the Universe in Communist Czechoslovakia. We are proud that they continue to support the work of Amnesty and are grateful for their art and commitment." 
(Art For Amnesty Gründer Bill Shipsey)

"It was an exciting time to work with Anti Flag in the Hansa Studio in Berlin. What a great band. We were just trying to find our way in a one day session without having any preconceived idea of what it was supposed to be. We took the same old microphones that David Bowie and  Brian Eno used for his legendary Berlin heroes recordings in 1977. Music production is a constant game of learning. Sometimes it’s technical things and sometimes it’s inspirational things. Much of the job is about creating a perfect environment: A legendary studio with vintage gear, a great song and passionate and great musicians.  It was a perfect day with Anti Flag."
(Produzent Jochen Wilms)"

Dienstag, 15. Januar 2013

Get Well Soon gehen auf Tour

Unsere Lieblingscineasten von Get Well Soon gehen auf Tour. Die Band, die sich im Newsletter augenzwinkernd "the royal club of friendly sound production from humans, for humans & animals" a.k.a. Get Well Soon nennt, hat dabei nicht nur gewöhnliche Live-Auftritte in petto, sondern wird auch im Rahmen einer Bühnenproduktion auf der Bühne stehen, die sich "The Master and Margarita" nennt. Grundlage ist der gleichnamige Roman des russischen Autoren Mikhaíl Afanasyevich Bulgakov. Teils spiele das in den 20er Jahren in Moskau und in Jerusalem zu Zeiten von Jesu Hinrichtung. "Es enthält eine sprechende Katze und natürlich Satan selbst", lässt die Band verlauten. Es soll drei Enthauptungen, eine Kreuzigung und fünf Irrenhaus-Einweisungen geben. Und, so die Band weiter, eine große Romanze mit tragischem Ende. Nachdem die Premiere am 7. Dezember war, gibt es nun zwei weitere Termine dafür: Am 15. und am 27. Februar im Schauspiel Frankfurt. Wenn Ihr den Link klickt - da gibt's auch Tickets. Markus Bothe ("Ein Sommernachtstraum", "Die Physiker") zeichnet für die Inszenierung verantwortlich, GWS-Mastermind Konstantin Gropper  hat die Musik beigesteuert. Oben seht Ihr noch einen Clip aus dem vergangenen Jahr: Get Well Soon zu Gast im Morgenmagazin in der ARD. Vielleicht gibt's ja doch noch Hoffnung fürs Fernsehen.


Hier die Tourtermine:

17. Januar - Hannover (GER), Musikzentrum (Tickets)
18. Januar - Dortmund (GER), FZW (Tickets)
19. Januar - Bremen (GER), Schlachthof (Tickets)
20. Januar - Cologne (GER), Gloria (Tickets)
21. Januar - Frankfurt (GER), Mousonturm -AUSVERKAUFT!-
22. Januar - Brüssel (BE), Le Botanique (Tickets)
23. Januar - Metz (FR), La Chapelle Des Trinitaires (Tickets)
24. Januar - Schorndorf (GER), Manufaktur (Tickets)
25. Januar - Basel (CH), Kaserne (Tickets)
06. März- Ravenna (IT), Teatro Almagia (Tickets)
07. März - Rom (IT), Lanificio 159 (Tickets)
09. März - Istanbul (TK), Roxy (Tickets)

Montag, 14. Januar 2013

Fights and Fires kommen auf Tour



Neues Album, neue Tour: Die britische Hardcore-Band Fights and Fires wird ab Mitte März die Bühnen hierzulande entern. Zuvor erscheint die neue Platte "We Could All Be Dead Tomorrow" am 22. Februar. Und zwar über das schwedische Label Blackstar Foundation. Wer wissen will, was ihn erwartet, wenn die vier Briten aus Worcester (richtig, das mit der Soße!) loslegen, führe sich das Video zum Song "Chase The Blues" zu Gemüte. Hier kommen Freunde rotziger Hellacopters-Klänge sicher ebenso auf ihre Kosten wie Hardcore-Aficionados. Die Promoagentur  schreibt: "Würde man den Jungs von Fights And Fires auf der Straße begegnen, könnte man meinen, sie kämen aus dem nächstgelegenen Comicbuchladen, oder frisch vom örtlichen Star Wars Fanclub-Treffen." Das kann man unterschreiben, aber ich muss immer grinsen, wenn solche knuffigen Typen dann losbrettern. Ich hab die Band noch nicht live gesehen, aber ich glaube, das sollte man sich anschauen!

18.03. BE - Namur - Le Petit Bitu
19.03. DE - Gießen - AK44
20.03. DE - Würzburg - Kellerperle
21.03. DE - Stuttgart - JuHa West
22.03. DE - Ulm - Die Tanke
23.03. DE - Regensburg - Lederer
24.03. CH - St. Gallen - Rümpeltum
26.03. DE - Zittau - Emil
27.03. DE - Leipzig - Kulturcafe Manfred
28.03. DE - Kiel - Schaubude
29.03. DE - Hamburg - tba
30.03. DE - Münster - Baracke
31.03. DE - Essen - Weststadthalle

Das neue Album "We Could All Be Dead Tomorrow" kann man ab sofort auch direkt beim Label vorbestellen.


Back in Black and White: Rocky Votolato erobert meine Stereoanlage zurück

Gestern seit Langem mal wieder Rocky Votolato gehört. Der Mann ist so gut. Manchmal muss man Musik länger liegen lassen und dann wieder hervorkramen, um sich neu zu verlieben. Drei Gründe dafür:





Sonntag, 13. Januar 2013

Dropkick Murphys liefern den verspäteten Weihnachtssong

Die Autorin Anne Rice ("Interview mit einem Vampir") postete vergangenes Jahr nach den Weihnachtsfeiertagen auf Facebook: "Nothing's more over than christmas." Und sie hat ja auch Recht. Wenn es vorbei ist, hat niemand mehr Lust auf Lichterketten, Christbäume und Geschenke. Für ein Jahr. Daher: Schade eigentlich, dass die Dropkick Murphys "Signed And Sealed in Blood" erst jetzt veröffentlicht haben. Darauf ist nämlich ein Weihnachts-Song enthalten, der ähnlich trügerisch daherkommt wie "Fairytale of New York" von The Pogues. Hört einfach mal genau hin bei dieser Performance, die das Folkpunk-Kollektiv am Nikolaustag 2012 beim Bostoner Sender RadioBDC mitschneiden ließ.

Samstag, 12. Januar 2013

Video-Vollbedienung: Two Gallants on screen

Die Folk-Melancholiker Two Gallants überschütten uns heute mit einer Reihe Videos: Das Duo aus San Francisco ist in den vergangenen Monaten bei diversen Fernsehsendern und Videokanälen zu Gast gewesen. Jetzt haben Adam Stephens und Tyson Vogel die Links gesammelt und in ihrem Newsletter verbreitet.

Los geht's mit neoParadise, wo die Two Gallants "My Love Won't Wait" spielen.


 Dieser Clip stammt von "La Blogotheque":


Und dieser von einer Session, die "3Voor12" beim Crossing Border Festival mitgeschnitten hat:


Dann gibt's noch "Broken Eyes", in Toronto gefilmt:


Und eine Session von KEXP darf auch nicht fehlen:

Freitag, 11. Januar 2013

Hörtest: Dropkick Murphys - Signed And Sealed In Blood

Zwischen AC/DC-Syndrom und Pub-Beschallung: Die Dropkick Murphys können sich auf "Signed And Sealed In Blood" nicht dazu durchringen, wieder mehr aufs Gaspedal zu treten. Ansonsten alles wie immer. Pathosschwangere Saufsongs für harte Kerle und ehrlich arbeitende Familienväter mit festgefügten Moralvorstellungen. Aber es taugt für die Pogoparty. 

Als Tinnitus Attacks am 17. März 2011 auf Sendung ging, war die erste Rezi folgerichtig eine über die Dropkick Murphys. Seitdem sind über 150 Platten dazugekommen, und jetzt ist wieder Murphys-Mitsing-Zeit. Klar, die Themen wiederholen sich. Das hat Folk so an sich. Und die Dropkick Murphys scheinen nicht mehr unbedingt das Hooligan-Mixtape dominieren zu wollen. Ganz klar scheint die Bewunderung für Pioniere wie The Pogues durch. Ähnlich weich sind nämlich die Klänge in Songs wie "Jimmy Collins Wake". Der Härtegrad der Gitarren scheint noch weiter zurückgefahren zu sein, insofern brechen die Boston-Punks mit einer Tradition: Sonst wechselten sich härtere ("The Meanest Of Times") und softere ("Going Out In Style") Alben immer mal ab. Einmal quer durch den irischen Instrumentenshop, hat man den Eindruck. Ein bisschen was hat die eigentlich unnötig martialisch betitelte Platte von einem zweiten Teil: Ich kam mir vor wie als ich den zweiten Teil von "Der Blutige Pfad Gottes" gesehen hab: Eine Fortsetzung, deshalb nicht mehr ganz orginell, dafür weiß man, was man kriegt. Gewalttätig und gläubig, an einer Stelle zitieren sie sogar mal den bekannten irischen Reisesegen. Männlich hoch zehn, aber auch mit einem Augenzwinkern - was gut aussieht, wenn das Auge noch ein Veilchen ist. In manchen Momenten denkt man, ob das ernst gemeint sein soll, aber irgendwie ist doch alles richtig so. Klar scheint jedenfalls: Wenn diese Songs laufen, lassen auch harte Rocker mal ihren Gefühlen freien Lauf und liegen sich in den Armen. Die Melodien sind jedenfalls mal wieder frisch gezapft, während manche Songidee hingegen abgestanden wirkt, und Gang-Shouts sind auch nicht mehr so neu. Auch wenn mir Flogging Molly lieber sind: Dropkick Murphys' Neue kann man sich schon reintun. Nicht umsonst feierte sie ihre Stream-Premiere auf der Internetseite von Amerikas lustigstem Talk-Leprechaun Conan O'Brien. Nur beim Cover hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Wirkt wie das Ed Hardy-Shirt unter den DKM-Plattencovern.

"Signed And Sealed In Blood" von Dropkick Murphys erscheint heute bei Cooperative Music. 

Donnerstag, 10. Januar 2013

Video: How To Destroy Angels - The Loop Closes


How to destroy angels_ "The loop closes" from How To Destroy Angels on Vimeo.

Trent Reznor mag etwas exzentrisch sein - seine Musik ist immer hörenswert. Neben den Nine Inch Nails gibt es noch sein Projekt "How To Destroy Angels". Der Song "The Loop Closes" stammt schon aus dem vergangnenen Jahr und zwar von er An Omen EP, jetzt gibt es aber auch ein Video dazu. Oder besser gesagt eine Ansammlung verzerrter Bilder. Wer sich soundtechnisch an die Filmmusik von "Social Network" erinnert fühlt: Richtig gehört, Atticus Ross ist wieder mit an Bord. Daneben gehört Reznors Frau Mariqueen Maandig zur Band. Anscheinend soll es im Frühjahr auch ein Album in voller Länge geben.

Dienstag, 8. Januar 2013

Gods of Blitz lassen mit Konzert-Clip die Vergangenheit aufleben


Gods of Blitz - Lido Berlin - 25.05.2012 from Gods of Blitz on Vimeo.

Och menno, Gods of Blitz, warum musstet Ihr Euch trennen? Ihr wart perfekt. Die Indierock-Hoffnung aus Berlin hat immerhin letztes Jahr an zwei Abenden Konzerte in Berlin gespielt, dafür Sebastian Barusta Gäbel zurück ans Mikro geholt und damit Hoffnungen geschürt, dass da noch was kommt. Bisher allerdings ist das nicht der Fall, außer ein neuer Song, der damals veröffentlicht wurde. Schauen wir uns also ein Video von ein paar Songs von diesem Auftritt an und träumen von einer Reunion oder vergangenen Zeiten. Hach.

Montag, 7. Januar 2013

Video: Itchy Poopzkid - I Believe


Itchy Poopzkid -- I Believe - MyVideo

Das neue Video von Itchy Poopzkid ist da! "I Believe" ist eine ruhigere Nummer, der Clip gefällt mit porträt-artigen Aufnahmen von Menschen. Wenn Ihr am Kiosk das aktuelle SLAM seht: Kaufen, da ist eine Rezi und ein Interview von mir zur neuen Platte "Ports & Chords" der Eislinger drin. Ansonsten: Auf dem Blog hier gibt's auch eins.

Video: Tim O T - Unheard Voices

 Wenn Frank Turner auf Twitter auf einen Singer/Songwriter verweist und dessen Video verlinkt, sicher nicht nur, weil er in dem Videoclip selbst auftaucht. Ich geb das einfach mal weiter. So richtig eine Meinung gebildet hab ich mir noch nicht.

Sonntag, 6. Januar 2013

Video: City Light Thief - The Wailing Wall


Man entdeckt doch immer wieder neue Bands. City Light Thief aus Grevenbroich und Köln zum Beispiel.
Die Band war im vergangenen Jahr viel unterwegs, und bei einer gemeinsamen Tour mit Polar Bear Club Fotograf Andreas Hornoff Tour-Impressionen eingesammelt. Damit ist der Videoclip zu "The Wailing Wall" unterlegt. Ein cooler Song, der Punk, Core und Indie auf elegante Weise verschweißt. Der Track ist auf der  der im letzten Jahr erschienenen EP „The Music Of Chance“ (Rookie/Midsummer Records) zu hören. Diesen Monat macht sich die Band an ihre zweite, noch namenlose Langspielplatte, die im Mai 2013 bei Miudsummer Records erscheinen soll. Ich will das auf jeden Fall hören.

Samstag, 5. Januar 2013

Video: Ashes of Pompeii spielen "Places" komplett


ashes of pompeii - places live from ashes of pompeii on Vimeo.

Sowas mag ich ja ganz besonders - ja ich weiß, normalerweise fangen so ironische Sätze mit Mecker-Tenor an, aber diesmal ist es ganz ernst gemeint: Bands, die ein komplettes Album live spielen und sich dabei filmen lassen. Ashes of Pompeii haben das kürzlich gemacht, "Places" tragen sie ungekürzt vor. Eine halbe Stunde Post-Hardcore. Viel Spaß dabei!

Freitag, 4. Januar 2013

Video: The See See - The Rain & The Snow

 The See See haben vergangenes Jahr mit ihrem Album "Fountain Mountain" begeistert. Jetzt haben sie das Video zur neuen Single "The Rain & The Snow" veröffentlicht, die am 29. Januar erscheinen wird. Die 60er sind lebendig!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Video: Hot Water Music - Drag My Body

Einer der größten Songs 2012. Hier der Clip dazu.

Hörtest: Hugo Mudie - Miracles

Vor ein paar Jahren war es noch eher die Ausnahme, dass Stromgitarren-Rocker zur Akustischen griffen. Heute ist es umgekehrt. Kaum ein Punk, der kein Unplugged-Projekt am Start hat. Hugo Mudie (The Sainte Catherines) reiht sich in die Riege der bärtigen tätowierten Songwriter ein. Nicht jeder Song ist zwingend, aber Spaß macht "Miracles" - auch wenn man dem Namen zum Trotz keine Wunder erwarten darf.

Chuck Ragan hat was losgetreten. Der Hot Water Music-Sänger hat mit seinem Folk/Country-Gebräu eine regelrechte Welle an Nachahmern auf den Plan gerufen. Hugo Mudie sang einst bei den Sainte Catherines, die sind nicht mehr, jetzt machen er und sein Kumpan Fred Jacques gemächlichen Folk. Gitarrenklänge, hier ein verirrter Bläser, da nach Weite klingende Einsprengsel - es ist eine Mischung, die durchaus zu gefallen weiß und im Großen und Ganzen funktioniert. Die ganz große Begeisterung will sich jedoch nicht einstellen, aber darauf zielen die Songs scheinbar auch gar nicht ab. Sie schreien nicht um Beachtung, sondern sind einfach da. Die Platte dauert keine halbe Stunde, manche Stelle wirkt uninspiriert: Die Tex Mex-Bläser in "I'll Marry You Mary" klingen nicht ganz so prall und wenig authentisch. "My Worst Enemy" zitiert Country-Standards, macht aber trotzdem Spaß. So ist es auf der ganzen Platte: Manches ist schon verbraucht und schon zigmal gesagt worden, anderes hört man gern, weil es trotzdem eigen ist. Das gilt auch für den letzten Song: "L'esprit de l'escalier (For The Kids)" verbeugt sich vor Tom Waits, ist aber trotzdem oder gerade deshalb äußerst hörenswert. Kein Meilenstein, aber für Folk-Komplettisten geeignet. Das Cover wird sicher auch einige Käufer überzeugen.

Hugo Mudies erste Soloscheibe "Miracles" erscheint am 18. Januar via Flix Records (Cargo Records) und Asian Man Records (Vinyl). Ein kurzer Höreindruck:

Mittwoch, 2. Januar 2013

Video: The Head And The Heart - Ghosts


Ghosts – Music Animation Video from Jenni Ottilie Keppler on Vimeo.

Die Tage im Kino liefen sie als Trailer-Musik in der Vorschau für "Silver Linings Playbook": Die Rede ist von  The Head And The Heart, die vorletztes Jahr mit ihrem gleichnamigen Debüt begeisterten. Jetzt haben die Seattle-Folker ein neues Video raus. Eigentlich nicht sie selbst. Es ist ein Fan-gemachtes Animationsvideo, auf das die Band verweist, während sie an neuen Songs schreibt. Werft mal einen Blick darauf.

Alt, aber immer noch gut: Hot Water Music live

Und zehn Jahre später: Hot Water Music sind für eine Reunion verantwortlich, bei der man nicht befürchten muss, dass es um die Sicherung der Renten geht. Gestern habt Ihr hier einen Auftritt von 2002 gesehen, heute gibt's eine Stunde aktuelles Material. Mehr dann demnächst auf DVD: Am 25. Januar soll eine Scheibe erscheinen, die zwei Auftritte aus dem Jahr 2008 in Bild und Ton festhält. Der Rundling mit dem Namen "Live In Chicago" ist Teil eines umfassenden Pakets: 30 Songs wird es auf drei LPs geben, klar, dass es auch eine limitierte und kolorierte Version davon gibt. Soweit ich weiß, wird die DVD allerdings der CD-Version beiliegen - und einen neuen Song enthalten.

Dienstag, 1. Januar 2013

Alt, aber gut: Hot Water Music auf dem Bizarre 2002

Was sind sie da jung. Eben einen alten Auftritt von Hot Water Music beim Bizarre Festival gefunden. Und da man am Neujahrsabend eh nichts anderes zu tun hat: Aufdrehen und daran freuen.