Freitag, 3. Mai 2013

A Tribute to Jeff Hanneman

Ich muss gestehen: Ich bin nicht der fanatische Slayer-Supporter. Aber musikalisch sind die Amis exzellent. Der Tod von Jeff Hanneman trifft die Szene, viele Fans melden sich zu Wort und erzählen über ihre Beziehung zu den provokativen Thrash Metallern. Spiegel online hat den Nachruf bei den Top Nachrichten. Metal ist im Mainstream gelandet. Ich hab Slayer vor 13 Jahren beim Metal 2000 gesehen. Wir hatten Angst, uns blutige Nasen zu holen uns standen weit hinten. Es war friedlicher als eine Mahnwache von Stuttgart 21-Gegnern. Irgendjemand rief "Lauter! Ist das ein Rockkonzert oder was?" weil der Tonmischer die Regler nicht weit genug aufgerissen hatte. Slayer ist für mich Musik, die ich höre, wenn ich Energie brauche. Viel Energie. Beim Joggen oder Krafttraining. Oder wenn alles mies ist und Du Unterstützung brauchst. Ich musste sofort an diesen kuriosen Beitrag im Rock Hard denken, das vor einiger Zeit über fundamentalistische Christen berichtete. Die hatten versucht, die ach so satanischen Texte von Slayer auseinanderzunehmen. Dabei aber übersehen, dass die im Metal gerne ebenfalls in den Lyrics verzeichneten Soli und Lead-Gitarren nicht übersetzt werden sollten...tja.

Aus diesem aktuellen und traurigen Anlass gibt's fünf Cover und einmal Slayer selbst. R.I.P., Jeff Hanneman.

Vader - Reign in Blood

Cradle of Filth - Hell Awaits

Hellsongs - Seasons in the Abyss

Armored Saint - Die by the Sword

Six Feet Under - Dittohead Slayer - Seasons in the Abyss

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