Sonntag, 27. Januar 2013

Drauf freuen: Thermals mit neuem Album

Ein Jahr, in dem ein neues Album der Thermals erscheint, ist schon mal grundsätzlich sympathisch. Elf Jahre ist die Gründung der Lo-Fi-Indierocker aus Portland, Oregon, jetzt her. Und auch bei dieser Band gilt, wie bei einigen anderen in meinem Plattenschranke: Danke, Thomas. Ich erinnere mich noch recht detailliert an die Strandparty, bei denen das völlig unproduzierte Debüt "More Parts Per Million" den Bodensee und die Feiernden beschallte. Seitdem bin ich sie nie wieder losgeworden. Jetzt also ein neues Album. Titel und VÖ-Datum stehen noch nicht fest. Aber es soll tönen wie eine Mischung aus den Klängen eben jenes krachigen Debüts und der Platte nach der Platte danach. Mitgekommen? "The Body, The Blood, The Machine" ist gemeint. Schnell, laut, unglaublich gruselig und unbestreitbar eingängig soll es laut Pressetext werden. Nach dem etwas ruhigeren "Personal Life" (siehe "Never Listen To Me" im Video oben) kein Fehler. Mit an Bord als Produzent: John Agnello, der schon für Dinosaur Jr., Sonic Youth und The Hold Steady gearbeitet hat. Anlässlich des zehnten Geburtstags von "More Parts Per Million" legt Sup-Pop jetzt die ersten drei Alben der Thermals neu auf. In limitiertem, farbigen Vinyl. Die PR-Agentur sagt dazu: "Sit back, drop the needle, and let the Thermals take you back to a time of wonder and innocence, a time when indie rockers still shaved their faces, and you had to actually go into a store if you wanted to steal a record." Am schönsten sind die Pressetexte, bei denen man merkt, dass der Schreiber einen Bezug zum Thema hat.

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