Samstag, 6. Oktober 2012

SZene-Hörtest: Green Day - ¡Uno!

Green Day gehen schon schwer in Ordnung. Vielleicht sind sie für mich auch einfach untrennbar mit dem Moment verbunden, als ich in Klasse fünf oder so mal von ein paar "Bullies" angemacht wurde, ich als Gymnasiast würde ja sicher Mozart und so hören. Der Geigenkoffer sprach Bände. Aber dann streckte ich ihnen den Walkman-Kopfhörer entgegen. "Sometimes I give myself the creeps, sometimes my mind plays tricks on me..." Basket Case dröhnte aus den Schallmembranen. Plötzlich war da kein Herabsehen mehr, sondern Respekt. Wow, Musik verbindet wirklich, dachte ich mir. Das Coole an Green Day ist, dass sie so viele Metamorphosen durchgemacht haben. Ich mochte den melancholischen Billie Joe, der mit der Akustikgitarre auf der Bettkante saß und "I hope you had the time of your life" sang, aber auch die politischen Töne von "American Idiot" und die überzeugende Durchschlagskraft von Songs wie "The Static Age" auf "21st Century Breakdown". Und das neue Album kann auch was. Siehe meine Kritik aus der Schwäbischen Zeitung, erschienen am Dienstag, 2. Oktober.

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