Montag, 6. August 2012

Hörtest: The Static Age – Mercies EP

Neues aus der Hitfabrik mit den sphärischen Keys, den dezenten Gitarren und dem beschwörenden Gesang. Fünf Songs (davon einer ein Remake), die so angegossen passen wie ein gutes Paar Lederhandschuhe. Für Fans schwermütiger, aber niemals hoffnungsloser Indie-Klänge. 

Wenn diese Stücke Gemälde wären, würde man darin einen Großstadtmoloch sehen, gezeichnet bei Nacht und über den Dächern. Kein Wunder, dass der erste Song „City“  heißt. Der Opener verlässt sich auf sein Wechselspiel aus Gitarrenriffs und dräuendem Bass. Wer schon bisher große Stücke auf die Band gehalten hat, findet hier einen weiteren Beweis dafür, warum das so ist. Dann kommt „Eulogy“ ein Stück weit wie The Cure daher, denen man die wirren Haare in Ordnung gebracht hat, also irgendwie drahtiger. Den Titel „These Days“ kennt man schon von „i/o“, aber hier eben nochmal neu vertont. Die Klavierakzente in „Bengal“ machen ebenso Freude wie die Keyboardwände in „Lady Now“. Andrew Paley, Adam Meilleur, Joe Sowinski und Rebekka Takamizu stellen auch auf dieser EP erneut ihr Talent unter Beweis. Jetzt haben sie allerdings ein Problem: Wohin soll die Reise in Zukunt gehen, so perfektioniert, wie sie ihren Sound inzwischen haben?

Die neue EP „Mercies“ von The Statice Age ist am 20. Juli erschienen. 
Die Band ist derzeit auf Tour: Heute, Montag, spielt das Quartett im Ramones Museum in Berlin.

 Die weiteren Tourdaten hier:
6. August: Berlin, Germany @ White Trash Fast Food
7. August: Kiel, Germany @ Schaubude
8. August: Stuttgart, Germany @ Kap Tormentoso
9. August: Dordrecht, Netherlands @ Dolhuis
10. August: Koblenz, Germany @ Apparat
11. August: London, UK @ Unit 8 Studios
12. August: Manchester, UK @ The Bay Horse
13. August: Bristol, UK @ The Croft
14. August: Kingston Upon Thames, UK @ The Fighting Cocks
15. August: Oberhausen, Germany @ Druckluft
16. August: Pölten, Austria @ FM 4 Frequency Festival

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