Samstag, 17. März 2012

Ein Jahr Tinnitus Attacks: Happy Birth- and St. Patrick's Day to me!

Es war tiefster Winter 2004, da stand ein Mann mit einem Kontrabass auf der Bühne und spielte auf seinem tieftönenden Instrument die Melodie von „Happy Birthday“. Nur einmal machte er den Mund auf bei diesem Lied: Als der letzte Akkord erklang, brummte er ein „....me!“ ins Mikro. Der Bassist hieß Jim Creeggan und gehörte zu den Barenaked Ladies, die an diesem Abend in East Lansing (Michigan) auf der Bühne standen – noch mit Steven Page am Mikro. Das Konzert war so gut, dass ich mir einen Live-Mitschnitt von jenem Abend bestellte, der drei Wochen später in meinem Briefkasten lag. Heute kann man sich den Mitschnitt oft direkt nach dem Konzert am Merchstand abgreifen - oder im Netz streamen. Nicht nur daran sieht man, wie schnell die Zeit vergeht.

In diesem Sinne: Sláinte!                      Foto: Fotolia
Ein Blick auf das heutige Datum zeigt es ebenfalls. Heute vor einem Jahr ging Tinnitus Attacks online. Bewusst hatte ich den St. Patricks Day gewählt. Mann, was war das aufregend. Davor ein paar Wochen am Layout gebastelt, gehirnt – und dann plötzlich auf Sendung gewesen. Der erste Post sollte die Spannung steigern, der erste richtige Post war die Rezi über die neue Scheibe der Dropkick Murphys, „Going Out in Style“.

Ein Jahr und 453 Blogbeiträge später: Was für ein Jahr. Musik hat in meinem Leben schon immer eine verdammt wichtige Rolle gespielt. Rock'n'Roll saved my life. Davon gehe ich aus. Aber in diesem einen Jahr kam so viel Neues, in diesem Jahr hab ich mich so intensiv mit zig Bands und ihrer Version von guter Musik beschäftigt wie nie zuvor.

Neue Kontakte sind entstanden, neue Freundschaften, das, was man gemeinhin Netzwerke nennt.
Es geht um Begeisterung, um Euphorie und immer wieder das, worum sich alles dreht: gute Musik.

Ich danke Euch allen, die Ihr mich unterstützt, ob Musiker, Label-Kreativköpfe, Musikfans oder Konzertgänger. Ohne Euch wäre das hier ein öffentliches Tagebuch – durch Euch wird es zur Plattform.

Und der Community-Gedanke soll noch weiter wachsen. Wenn Ihr eine Band habt, die sich im Dunstkreis von Indie, Punkrock und Alternative bewegt, schreibt mir und wir schauen, was wir auf die Beine stellen können. Wenn Ihr ein Label habt und DIY für Euch nichts mit Heimwerkern zu tun hat – meldet Euch. Im Plattenschrank ist noch Platz für Neues. Im Impressum unten findet Ihr meinen Kontakt. Auch via Facebook bin ich jederzeit ansprechbar.

So, genug gequatscht. Jetzt beschenke ich mich erstmal noch zum Geburstag. Mit fünf Videos von meinen fünf absoluten Lieblingsbands. Wie, da fehlen Hot Water Music, die Foo Fighters und ...Trail of Dead? Fünf reichen niemals! Darum geht’s hier ja auch immer weiter – weil es zwar unglaublich viel unglaublich schlechte Musik, aber eben auch viel großartige Musik gibt.

In diesem Sinne: Sláinte!!
Euer Daniel

Murder By Death - Brother



The Thermals - Never Listen To Me



The Gaslight Anthem - The '59 Sound



The Hold Steady - Your Little Hoodrat Friend



The Weakerthans - One Great City (Guitar Lesson) 

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