Samstag, 4. Februar 2012

Tenacious D: Phönix aus der Asche

So kann's gehen: Mit ihrem selbstbetitelten Debüt setzten Tenacious D Maßstäbe bei der Verbindung von Comedy und Musik. Seit Spinal Tap hatte man nicht mehr so gelacht über die Rockstar-Klischees, die Jack Black (den man aus Filmen wie King Kong, Mars Attacks, Orange County, Schwer verliebt und drölfzig anderen kennt) und Kyle Gass (der nebenher noch sein Projekt Trainwreck betreibt) auf niveaulos-Witzige Weise durch den Kakao zogen. Die "Complete Masterworks" war meine erste DVD und hielt mich 2003 mit meinem ersten DVD-Player vom Lernen ab. Vier Jahre später kam der Kinofilm "The Pick of Destiny" (auf keinen Fall die deutsche Synchronfassung schauen, das funktioniert nur auf Englisch). Und das Kinodebüt von The D floppte. Auf der "Complete Masterworks 2"-DVD zeigt eine schonungslos ehrliche Doku, wie angepisst Jack Black und Kyle Gass von den Verrissen sind, die ihr Film kassiert. Dann wurden sie als die nächsten Spinal Tap gehandelt. Der Witz ist durch, so die Botschaft.

Tja. Da hat man die Rechnung ohne The D gemacht. Dass sie bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten, stand ja schon länger fest. Jetzt gibt es einen Vorboten des kommenden Albums, das im Mai erscheinen soll. "Rise of the Fenix" ist eine humorvolle Kampfansage (man höre unten), dass man mit den beiden Kiffköppen immer noch rechnen kann. In diesem Sinne: Hail Satan!

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