Dienstag, 3. Januar 2012

Hören Sie das: Anvil veröffentlichen eigene Daytrotter-Session

Bisher sind Metal-Musiker bei Daytrotter nicht unbedingt Dauergäste. Die kanadischen Metal-Dauerbrenner Anvil haben heute eine Session veröffentlicht, die sich hart rockend zwischen den sonst dominierenden Indie- und Folk-Klängen auf der Musikseite ausmacht. Es sind die drei Songs "On Fire", "Voodoo" (auf Platte "New Orleans Voodoo" und "Juggernaut of Justice" vom 2011er-Album "Juggernaut of Justice" vertreten. Lips, Robb Reiner und Glenn Five verlieren dabei etwas von ihrer Durchschlagskraft (der Gedanke der Sessions ist ja spontanes und unverfälschtes, nicht totproduziertes Songmaterial), liefern aber hörenswerte Versionen ihrer Songs ab.

Der einzige Haken: Daytrotter ist nicht mehr gratis. Wobei das verschmerzbar ist: Für zwei Dollar pro Monat (24 pro Jahr, umgerechnet derzeit rund 18 Euro) kann man eine Mitgliedschaft bekommen. Dann hat man vollen Zugriff auf über 2000 Sessions, jeden Tag kommen mindestens drei dazu. Man kann sich auch einen Live-Pass besorgen, dann kann man live zuhören, wie die Songs eingespielt werden. Das geht via Rechner oder auch Smartphone. Und mal ehrlich: Wie schnell gibt man mal eben 18 Euro aus? Das ist eine LP weniger - im Tausch gegen unzählige Songs, die mit Seele und Liebe eingespielt werden. Ich hab's gerade getan. Eine unabhängige Musikseite, die Unterstützung verdient.

Ein umfangreiches Interview mit Anvil, aus dem eine ganz Zeitungsseite geworden ist, habe ich vergangenes Jahr mit Lips geführt. Klickt auf das Bild, um die Seite zu sehen. Mit Rechtsklick und Bild speichern unter könnt Ihr die Seite runterladen und dann vergrößern, damit die Schrift lesbar ist.

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