Donnerstag, 17. November 2011

Seth Pettersen: Seine Heimat sind die Bretter


Seth Pettersen & The Undertow - Skate Away (Official Music Video) from Sanuk on Vimeo.

Zu alt zum Skaten? Nix da. Seth Pettersen wirkt mit seinem Vollbart wie der aufgeräumte Zwillingsbruder des "Dude", zwischt mit gehörigem Drive um die Kurve und serviert uns dazu lässig-relaxte Klänge auf der Halbakustischen, die einen gehörigen Surf-Einschlag haben. Er kann beides, und es ist ja auch ganz ähnlich, Skaten und Surfen: Wer es beherrscht, bei dem sieht es elegant aus; wer dabei versagt, fällt beim Skaten halt härter. Wobei Wasser auch ganz schön hart sein kann. Seine Heimat sind die Bretter, ob sie über Wasser oder Asphalt schrappen oder ob er auf ihnen steht, wenn er Konzerte gibt. Seth Pettersen selbst beschreibt den Song als Mischung aus den Beach Boys und den Ramones. Wem der neblig-depressive November zu doof ist, darf zu diesem Video vom kommenden Sommer träumen.

Seth Pettersen bei einem In-Store-Gig bei Lou's Records
in Leucadia, Kalifornien.       Foto: www.sgreenphotos.com
Der Mann aus Kalifornien stand im Oktober mit den Kings of Convenience auf der Bühne (in den Staaten) und hat sich diesen Sommer auch schon mit Donovan Frankenreiter (der hippie-eskere Wiedergänger von Jack Johnson) die Bretter geteilt, die die Welt bedeuten. Seine Band nennt sich "The Undertow". Seine aktuelle EP, die ebenfalls "Skate Away" heißt, vertickt er über seine eigene Homepage. Über sich selbst sagt der sympathische Bartträger: "I  didn't want to be another dude with an acoustic guitar telling stories in between songs. I wanted to be myself, like it or not. Electric. Effected. Alive."

Sein Blog präsentiert sich lesens- und liebenswert, mit Videos und Fotos, kleinen Anekdoten und vielem mehr. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte: Auf Myspace und natürlich auch auf Facebook gibt's mehr.

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