Montag, 7. November 2011

Begrüßen wir The Drowning Men

Darf ich vorstellen? The Drowning Men.

Gestatten: The Drowning Men.                 Foto: Salellington
Aber um was geht's hier überhaupt? Sie tauchen immer mal wieder auf - und man fragt sich, wieso man den Plattenschrank bis dato für komplett gehalten hat: neue Lieblingsbands. Das war mit Arcade Fire so, das war mit Mumford & Sons so - und vielleicht kommen The Drowning Men jetzt auch in diese Reihe. Ihr Debütalbum "Beheading of the Songbird" ist bereits 2009 erschienen, hierzulande allerdings nur als Import erhältlich. Kürzlich haben die fünf Männer aus Oceanside, Kalifornien, einen Plattenvertrag bei Borstal Beat Records, dem Label von Flogging Molly, unterschrieben. Im Frühling 2012 werden wir auch in hiesigen Breitengraden in den Genuss des Debüt-Albums kommen.

Mal gespannt, wie das auf Platte klingt, auf der Internetseite der Band wird der Sound blumig beschrieben: Da treffen Americana-Elemente auf Seemanns-Shanties und Piratengesänge, Streifzüge in osteuropäische Folkmusik und die rhythmische Komplexität der Brecht-Weill-Opern. Zu den Einflüssen der Band zählen zudem Künstler wie Tom Waits oder Leonard Cohen, aber auch Nick Cave, von dessen Roman "And the Ass Saw the Angel" The Drowning Men ihren Bandnamen entliehen haben. Die Band besteht aus Nathan “Nato” Bardeen (Gesang, Keyboards, Gitarre, Mandoline), James Smith (Gitarre, Gesang), Todd Eisenkerch (Bass, Gesang),  Rory Dolan (Schlagzeug) und Gabriel Messer (Keyboards, Gesang). Optisch könnten The Drowning Men durchaus auch als Seemänner, Dockarbeiter oder Hot Water Music-Roadies durchgehen.

Einen Eindruck kann man sich mit dem Video zu "Disorder Here We Come" verschaffen (siehe hier unten). Auf der Internetseite der Band kann man sich den Song "Rita" gratis downloaden. Und im Widget ganz unten gibt's "Get A Heart" zu hören.Wir bleiben auf jeden Fall dran an dieser vielversprechenden Band.



Mehr: Hier geht's zur offiziellen Internet-Präsenz.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen