Sonntag, 14. August 2011

Sonntags-Matinée: Hot Water Music - The Fire The Steel The Tread / Up To Nothing EP

Vorbemerkung: Thematisch passend zur Woche mit den gefühlt meisten Posts zu Hot Water Music und Chuck Ragan: eine Seven Inch mit zwei neuen Songs besprechen, die man schon kennt. Ist aber einfach zu gut, um es zu lassen. 

Stilvoll: Weißes Vinyl. Foto: Drescher
Zwei wie Pech und Schwefel: Diese beiden Donnerkeile bekommt man nur schwer wieder aus dem Gehörgang und noch schwerer aus dem Gedächtnis. Besser könnten die Vorboten für das neue Album, das nächstes Jahr über uns hereinbrechen soll, nicht sein. Hot Water Music haben im Laufe der Zeit kaum einmal Durchschnitt abgeliefert, jedes Album schloss man auf seine eigene Art ins Herz, das Ungehobelte von "No Division", das Ungestüme von "Caution", das Komplexe von "A Flight and a Crash", um nur ein paar zu nennen. Jetzt also frisches Material, dem man durchaus die Solo-Präsenz von Chuck Ragan anhört. "The Fire, The Steel, The Tread" beginnt mit einem dräuenden Gitarrenriff, dann mischt Ragans markante Stimme mit, beschwörend kommen die Zeilen "Come on come on/gotta trust in something strong gotta keep them wheels on turning". Der Bass pulst, das Stück nimmt Fahrt auf, bleibt aber im groovigen Midtempo. Eine bedrohliche Stimmung schwingt mit, ein Song wie eine Vorahnung.

Dann die B-Seite: "Up To Nothing". Schneller, melodisch ganz entfernt ein bisschen wie "Trusty Chords", aber nur im Refrain. Es gibt ein kurzes Solo, Punkrock-Feeling und Passagen in denen nur Bass und Drum den Gesang begleiten, bevor die Gitarren wieder einsetzen.

Klar, zwei Songs sind nicht die Welt. Aber ein großartiges Vorzeichen. Einziger Schönheitsfehler: Wo ist der Download-Code?

Die "The Fire The Steel The Tread / Up To Nothing EP" von Hot Water Music ist am 2. August beim bandeigenen Label erschienen. Erhältlich am Merchstand auf der laufenden Tour oder über die Internetseite von Hot Water Music.

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