Mittwoch, 20. Juli 2011

The Movement sind wieder da - mit neuer EP "Still Living The Dream" und Tour

Mensch, wieso sagt mir das denn keiner? Ach so, ist ja mein Job. Da surft man regelmäßig auf die Internetpräsenz der Musiker, resigniert dann irgendwann, legt die Reunion gedanklich zu den Akten - und dann das: Gestern am späten Abend geben meine Hände auf der Tastatur "The Movement" ein. Google führt zur Internetseite der Band, und was ist? Meine Damen und Herren, es gibt sie wieder! The Movement weilen wieder unter uns. Und zwar schon eine ganze Weile. War ich wirklich so lange nicht auf dieser Seite? Scheinbar. Aktuell? Naja egal. Ich liebe diese Band zu sehr, die Freude über diese Nachricht ist viel zu groß, um nicht darüber zu bloggen, auch wenn das nicht topaktuell ist.

Der heimische Movement-Altar (sogar mit signiertem
und gerahmtem Poster).                       Foto: Drescher
Unsere Gebete wurden erhört! Die dänischen Modrocker haben sich wieder zusammengefunden. Ich war ja schon kurz davor, diese Band hier mal mit einem Nachruf vorzustellen. 2007 hatte sich Sänger Lukas Scherfej von seinem Power-Trio getrennt, um solo weiterzumachen. Ein echter Verlust, weil The Movement mit ihrem mod-ifizierten Sound ein echter Glücksfall für die Szene waren.

Das muss man wissen über The Movement: Bevor sie 2007 getrennte Wege gingen, haben sie schweißtreibende Live-Shows gespielt, waren unter anderem mit den Beatsteaks oder Anti-Flag auf Tour. Die beiden Alben "Move" und "Revolutionary Sympathies" sind göttliche Kracher mit Donnerhall-Gitarren, Bassgrummeln und Drum-Poltereien. Politische Texte, aber auch immer wieder das Thema Liebe, und dieser twangige Gitarrensound - das waren die Zutaten für wahrhaftes "danish dynamite". Ich hab sie zweimal in Lindau gesehen, einmal als Support für die Mad Caddies und einmal als Headliner. Daher auch der Merch-Fanboy-Altar oben im Bild.

Jedenfalls: Die Band hat im April ihre neue EP "Still Living the Dream" veröffentlicht, den Song "I can hardly live without you" (wie wahr!!! Ich kann auch nicht ohne diese Band leben), kann man sich in der Musik-Sektion der Internetseite umsonst herunterladen. Ihr könnt ihn auch im Video unten hören. Das klingt, als seien sie nie weg gewesen. Sie können es immer noch. Da stört auch der Line-Up-Wechsel am Schlagzeug und am Bass nicht so arg (kein Vergleich zu Wolfmother...). "A Song To The Movement" soll erklären, warum sie wieder da sind. Die EP gibt's zum Download, als CD und Vinyl.
Und großartig: Es gibt eine Tour! Auch uns beehren The Movement mit Konzerten. Wie schön, dass Post Nr. 150 einem so großartigen Thema gewidmet ist!



Wer auf dem Laufenden bleiben will, was die Akvivitäten der Band angeht, kann Facebook oder Twitter dazu nutzen.

Hier die aktuellen Tourdaten, weitere Termine sollen folgen:

29.07.2011 Germany, Porta Westfalica – U&D Festival
30.07.2011 Germany, Wohnwelt – Wunstorf
31.07.2011 Germany, Rostock – Force Attack Festival 
14.09.2011 Spain, Alsasua – Gaztetxe
15.09.2011
Spain, Madrid – Gruta 77
16.09.2011
Spain, Valencia – Venue TBA
17.09.2011
Spain, Badalona – Estraperlo Club

29.09.2011 Germany, T-Stube – Rendsburg
30.09.2011 Germany,  Bei Chez Heinz – Hannover
01.10.2011 Germany, Aalen – Frape
02.10.2011 Germany, Heilbronn – Mobilat Club
04.10.2011 Germany, München-Feierwerk
06.10.2011 Switzerland, Kofmehl – Solothurn
07.10.2011 Switzerland, Gaswerk – Winterthur
09.10.2011 Italy, United Club – Torino
10.10.2011 France,  O’Bundies – Marseille
13.10.2011
Austria, Musichouse – Graz
16.10.2011 Austria, Arena – Vienna
18.10.2011 Germany, Morphclub – Bamberg
21.10.2011 Germany, Bremen-Lila Eule
22.10.2011 Germany, Flensburg – Kühlhaus
28.10.2011 Denmark, Copenhagen – Loppen

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