Samstag, 14. Mai 2011

Murder by Death arbeiten an neuen Songs

Ok, die Blogger-Panne. Aber sonst war Freitag, der 13. gestern echt nicht so unheilbringend wie erwartet. Ganz im Gegenteil: Murder by Death haben angekündigt, am Donnerstag die Arbeit an neuen Songs aufgenommen zu haben. Die vier Musiker aus Bloomington, Indiana, haben erst vergangenes Jahr mit "Good Morning, Magpie" wieder gezeigt, wie düster und staubig counryesker Indie-Rock klingen kann. Man denkt ja immer, dass sich zu dieser Musik halbverfaulte Zombie-Cowboys einen letzten Whiskey an der Bar bestellen, bevor sie sich auf einer sonnenverbrannten Straße zum Duell die Hirne in den Sand pusten. Und nach dem nicht ganz so überragenden "Red of Tooth and Claw" (2008) war "Good Morning, Magpie" so überraschend großartig, dass ich mir die Platte auf CD und Vinyl holen musste.


Adam Turla mit Murder by
Death 2007 im Atomic Café
in München.        Foto. Ich
Sehr cool: Die Band verschickt die Platten selbst, wer per Kreditkarte zahlt, bekommt eine Mail mit dem Betreff "Your payment to Adam Turla" (Sänger und Gitarrist der Band). Man stelle sich vor, Metallica wären so DIY: Dann stünde da "Your payment to James Hetfield". Undenkbar. 
Murder by Death sind vor allem live beängstigend intensiv. Ich hab die Band vergangenes Jahr in München im Ampere gesehen und 2007 ebenfalls in München im Atomic Café. Da ist mir der nebenstehende Schnappschuss gelungen. Auch da zeigte sich, wie Indie die Vier sind: Ich geh zum Merch-Stand, dahinter steht die bezaubernde Cellistin Sarah Balliet. Ich: "I can't decide which T-Shirt to buy." Sie: "Well, let's see...what color do you mainly wear?" Sie schaut mich an: "Black? Ok, that kind of narrows it down."
Ganz großer Fanboy-Moment! Kann bitte jede Band so unkompliziert und nah dran sein?

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