Dienstag, 26. April 2011

Mad Caddies live und in Farbe - und ein Griff in die Mottenkiste

Zeitreise mit Soundtrack: Es gibt Momente, da gräbt man in seinem Plattenschrank Alben aus, die man lange nicht gehört hat - und ist augenblicklich wieder da, wo man die Band entdeckt, erlebt und lieben gelernt hat. So ging es mir dieser Tage mit den Mad Caddies. Die kalifornischen Ska-Punkrocker waren in den vergangenen Jahren ja öfter im ClubVaudeville in Lindau zu Gast, wo ich sie auch mehrmals gesehen hab. Einmal mit den leider nicht mehr unter uns weilenden dänischen Mod-Rockern The Movement (denen mal noch ein eigener Post gewidmet wird), die eine der coolsten Bands überhaupt waren.

Dieser Tage also die "Live in Toronto" rausgezogen und geil gefunden. Dann die Idee: Die sind doch sicher bei Twitter. Was macht der Freund, den man aus den Augen verloren hat. Ich folge. Und prompt der Treffer: Die Band hat einen Link zu einem Auftritt auf dem Area4 Festival 2009 gepostet. Bei Youtube kann man sich die brillant aussehende und klingende Chose anschauen, hier geht's zum Video. Mein Gott, was für eine Hitfabrik. Melodische Kracher am Fließband - aber ohne Ermüdungseffekt.

Die Mad Caddies haben für mich auch deshalb einen riesigen Wert, weil sie eine der ersten Bands waren, über die ich für die Schwäbische Zeitung geschrieben hab. Als die Band Mitte November 2004 im Club Vaudeville zu Gast war, hab ich darüber geschrieben und meine ersten Erfahrungen als Musik-Journalist gemacht. Sieben Jahre ist das her, unfassbar. Nun blogge ich die vermutlich veraltetste Konzertkritik im Netz. Sentimental, aber egal. Erschienen am 15. November 2004 in der Lindauer Zeitung. Siehe nebenan.

Mehr Im Netz auf der offiziellen Seite www.madcaddies.com und auf Myspace: www.myspace.com/mad_caddies

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