Donnerstag, 14. April 2011

Live on Letterman: Foo Fighters im Beatles-Look

Ja, durchaus. Ich hype die Foo Fighters hier gerade etwas. Auf Welt online hat ein Nutzer unter einen Artikel über die Band kürzlich kommentiert, man solle doch so unnütze Bands nicht hypen, weil das eh den Eindruck erwecke, Journalisten seien von Plattenfirmen gekauft.

Also ich bin nicht gekauft. Ich finde die Foo Fighters einfach abartig gut. Das Album hab ich auch gekauft, man hat mich nicht bestochen, insofern ist meine Meinung subjektiv, aber ehrlich.

Die Foos im Beatles-Look.                   Screenshot: Drescher
Bei "Live on Letterman" hat die Band nun ein 111-minütiges Set gespielt - in akribisch genau nachgestellter Beatles-Optik, weil es sich um dieselbe Bühne im New Yorker Ed Sullivan Theatre handelte, auf der die Pilzköpfe 1964 zum ersten Mal im US-Fernsehen autraten. Spin online präsentiert das Konzert an dieser Stelle. Wie Spin online schreibt, hat Dave Grohl Anfang der 90er in einer Beatles-Coverband gespielt - unter anderem zusammen mit Mitgliedern von Sonic Youth und den Afghan Wigs. Anzüge und Schwarzweiß-Optik dominieren und erinnern auf skurrile Weise sogar leicht an das Nirvana-Video "In Bloom". Die Foo Fighters spielen das neue starke Album "Wasting Light" (meine Besprechung in der Schwäbischen Zeitung gibt's hier) am Stück durch, danach kommen Klassiker wie "Monkey Wrench" und "Everlong" dran.

Man will nur noch niederknien. Wenn da das Rocken nicht so schwerfiele.

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