Mittwoch, 27. April 2011

Frank Turner mit neuer Single und Süd-Konzert

Frank Turner vergangenes Jahr
in Winterthur.     Foto: Drescher
Der sympathische Frank Turner direkt vor unserer Haustür? Danke, Musik-Gott. Am Montag, 20. Juni, kommt der britische Campfire-Punkrocker in den Lindauer Club Vaudeville. Im Gepack hat er sein Album "England Keep My Bones", das am 7. Juni erscheint. Frank Turners Auftritte sind gutgelaunte Punkrock-Parties, bei denen das Bier vor Freude etxra heftig schäumt.

Inzwischen gibt es auch neue Eindrücke vom kommenden Album: Die Single "Peggy Sang The Blues" gibt es bei Spin online als Stream (hier entlang). Der Song macht mit seinem groovenden Beat richtig Laune und Appetit auf das Album, das ein richtiger Kracher werden könnte. Nicht, dass die Vorgänger schwach waren, im Gegenteil. Aber wenn die Anzeichen stimmen, wird die neue Scheibe dem an Mitsing-Hymnen reichen Repertoire noch einige Live-Granaten hinzufügen. Bereits vor ein paar Wochen konnte man "I Am Disappeared" hören, einen Song, der mit jedem Hören besser wird (hier hab ich über den Song gebloggt).

"Peggy Sang The Blues" ist Frank Turners Großmutter gewidmet, die ihm laut Spin dabei geholfen hat, eine positive und individualistische Einstellung zu entwickeln. Das zeige sich auch im Mantra des Songs: "It doesn't matter where you come from, it matters where you go." Turner sagte Spin, eine negative Eigenschaft seiner Heimat sei die Fokussierung auf soziale Herkunft. Man darf annehmen, dass er am Freitag nicht vor dem Fernseher sitzen und sich den Hype Royale des Jahres einverleiben wird.

"Sie war total großartig", schwärmt Frank Turner bei Spin online über seine verstorbene Großmutter. Sie habe ihn mit Whiskey und Poker in Berührung gebracht, als er zehn war. Wer jetzt stutzt: Geschadet hat es ihm nicht. Frank Turner ist einer der wichtigsten Punkrock-Barden der Gegenwart.
Wie cool, dass er uns auch im Süden einen Besuch abstattet.

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