Montag, 21. März 2011

Da kommt was auf uns zu: Dry the River

Im Grunde gilt die britische Pop-Postille NME als Revolverblatt, das im Wochen-Rhythmus neuen heißen Scheiß verkündet und Hypes mit einer kurzen Halbwertszeit erzeugt. Trotzdem lese ich das Magazin ganz gerne, bevorzugt wenn ich im Zug irgendwohin unterwegs bin, weil man es an Bahnhofskiosken eben kriegt.
Und vor kurzem haben sie einen Volltreffer gelandet. Da ist die Rede von Dry the River, einer Band aus London. Der NME schrieb, sie klängen wie Mumford & Sons mit mehr Punk.

Hört man sich den im Netz kursierende Song "New Ceremony" an, kommen einem noch andere Assoziationen in den Sinn. Das Stück klingt nach Okkervil River mit mehr Pomp, beginnt als Rock'n'Roll-Ballade, um dann in einen mächtigen Refrain zu branden. Indie-Folk, der mit seinen mehrstimmigen Gesängen, seinen Geigensprengseln und der Wehmut in Sänger Peter Liddles Stimme auch die Fans von Two Gallants und den Fleet Foxes einsammeln dürfte.


Die erste EP "The Bible Belt" haben sie in Eigenregie veröffentlicht. Das Debüt in voller Länge soll noch in diesem Jahr folgen.

Hier gibt "New Ceremony" als Download: http://www.nme.com/blog/index.php?blog=122&p=9725&more=1&c=1

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